SACHBUCH - 29. April 2009 Eine kleine Nachtphysik: Wie kamen die großen Köpfe der Physikgeschichte auf ihre bedeutenden Ideen und wie sehen diese aus? Dieser Frage ist der bekannte Autor Wolfgang Rössler in seinem Buch „Eine kleine Nachtphysik – Große Ideen und ihre Entdecker“ nachgegangen. Herausgekommen ist eine ebenso fesselnde wie amüsante Mischung aus Anekdoten, Indiskretionen und gelungenen Erklärungen komplizierter Sachverhalte. Der Autor zeigt die Menschen hinter den Entdeckungen, welche die Welt verändert haben. Manchmal zum Lachen komisch, manchmal ernst und nachdenklich. Physik ist nicht eine trockene Wissenschaft, sie ist vielmehr eine Ansammlung von menschlichen Schicksalen, von großen Frauen und Männern, welche die Welt veränderten mit ihren Ideen und Leidenschaften. Die Physik besitzt damit eine ganz eigene Geschichte, die geprägt ist von Erfolg und Scheitern, Hoffnung und zerschlagenen Träumen, Missgunst und Neid, Großzügigkeit und Charakter, schöpferischem Denken und einfacher Menschlichkeit. In den Worten und den Erzählungen von Wolfgang Rössler wird Physik lebendig und mit Menschen aus Fleisch und Blut verknüpft und verbunden. Dabei ist der Bogen weit gespannt: von Newton und Galilei zu Einstein, Feynmann, Fermi und Bohr. Von Farraday und Maxwell zu Schrödinger, Dirac, Heisenberg und Pauli. Von den ersten Anfängen der Wissenschaften zu den Fragen nach dem Wesen von Raum und Zeit und der Natur von Licht und Wärme. Von der Entdeckung des Atoms zur Formulierung zur Formulierung der Quantenmechanik. Von Beobachtungen des Sternenhimmels zu grundlegenden Entdeckungen und Gedanken der modernen Astronomie und Kosmologie. Große Ideen, große Entdecker und die Physik selbst als eine ganz eigene Art, die Welt zu sehen, davon erzählt dieses Buch. Wie ein roter Faden ziehen sich liebevolle Anekdoten über jeden Menschen durch dieses Buch, welche unsere Welt maßgeblich geprägt haben. Wolfgang Rößler schafft es meisterhaft, ein Amalgam aus Geschichten, Geschichte und Wissenschaft zu fertigen und es dem Leser spannend und interessant nahe zu bringen. ZUR PERSON Feynman gilt als einer der großen Physiker des 20. Jahrhunderts, der wesentliche Beiträge zum Verständnis der Quantenfeldtheorien geliefert hat. Zusammen mit Shinichiro Tomonaga und Julian Schwinger erhielt er 1965 den Nobelpreis für seine Arbeit zur Quantenelektrodynamik (QED). Seine anschauliche Darstellung quantenfeldtheoretischer elementarer Wechselwirkungen durch Feynman-Diagramme ist heute ein De-facto-Standard. Für Feynman war es immer wichtig, die interessanten, aber unanschaulichen Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik Laien und Studenten nahezubringen und verständlich zu machen. An Universitäten ist seine Vorlesungsreihe (The Feynman Lectures on Physics) weit verbreitet. In dem Buch QED. Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie – eine Wiedergabe der berühmten „The Sir Douglas Robb Lectures“ – wandte er sich an ein breiteres Publikum. Seine charismatische Art und seine Fähigkeit, sich dem Auditorium anzupassen, ließen seine Vorlesungen und Vorträge legendär werden. FAZIT
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