MODE - 03. Juni 2009 Modebegriffe Die Caprihose (im Englischen Capri Pants) ist eine dreiviertellange, enge Damenhose, die am Saum geschlitzt ist. Dieser wird manchmal auch umgekrempelt. Der Schlitz kann mit Schnüren, Knöpfen oder mit einem Reißverschluss geschlossen sein. Die Länge bis unterhalb des Knies und maximal bis zur Wadenmitte ist charakteristisch für die Caprihose.
Die Caprihose ist später von einigen anderen Designern kopiert worden, unter anderem von Emilio Pucci, der 1949 in Capri seine erste Sport-Kollektion, die noch in schwarz und weiß gehalten war, präsentiert und im nächste Jahr die Boutique „Emilio“ eröffnet hat. Obwohl – oder gerade weil – die Caprihose damals geradezu revolutionär erschien, war sie ein wesentlicher Bestandteil der Modehits der 1950er. Sie hat pausenlose Debatten über Anstand der Trägerinnen und die Moralvorstellungen der Jugendlichen ausgelöst. Heute ist die Caprihose nicht mehr provokant, aber damals haben sich nur die besonders mutigen Trendsetterinnen damit auf die Straße getraut. Viele Mütter haben ihren Töchtern nicht
erlaubt, mit der Caprihose auf die Straße zu gehen. |
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