Fix war nach Wochen der Sehnsucht
und des Feierentzugs endlich aus dem fernen Italien zurückgekehrt
und mit ihrer Gefährtin Foxi wiedervereint. Die beiden wollten
wie so oft ins Bootshaus, denn wegen des freien Eintritts und Simon²,
versprach es ein guter Abend zu werden. Doch leider wurden die Erwartungen
dieses Mal ein wenig enttäuscht. Gegen halb Eins und nach einer
wilden Wiedersehens-Quitsch-Knutsch-Attacke, verübt durch Foxi
auf Fix, machten sich die beiden mit Fix` kugelrundem Fuchsmobil auf
den Weg nach Köln-Deutz und mussten schon nach wenigen Sekunden
das Navigationssystem zur Rate ziehen. Eigentlich würde man jetzt
denken „Okay, das ist dann ja alles kein Problem.“ und
ja, auch den Füchsen ist es ein Rätsel, wie es möglich
war, plötzlich in die Spur des Gegenverkehrs zu geraten, wo sie
ein enormer weißer Pfeil dezent auf ihren Fehler hinwies und
sie wohl den kleinen Fiatfahrer, gegenüber von ihnen, zutiefst
erschreckten.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten sie
dann endlich den Auenweg und damit auch das Bootshaus. Da es schon
nach 1 Uhr war, rechneten die beiden mit einer Superstimmung und einem
gut gefüllten Club. Der erste DJ, Dave Replay, legte auf und
die Tanzfläche war einigermaßen gut gefüllt, so dass
man aber noch viel Platz zum Tanzen hatte. Nach einiger Zeit kam Simon²
an die Reihe. Doch entgegen aller Erwartungen wurde die Tanzfläche
nicht immer voller, sondern begann sich tragischerweise schon in Ansätzen
zu leeren. Als die beiden Füchse eine Pause einlegten, um eine
Bratwurst zu verspeisen und damit die Enttäuschung über
die lahme Party mit Fleisch zu kompensieren, mussten sie mit ansehen,
wie einige Gäste schon wieder die Party verließen. Dass
die schlechte Stimmung die Schuld der DJs war, muss bezweifelt werden,
denn die Musik hatte dasselbe Niveau wie immer und trotzdem verlor
die Party immer mehr an Schwung. Gegen 3 Uhr wollten Fix & Foxi
selbst die Party verlassen, denn die nächsten DJs, Stevanez &
Juls, kannten sie nicht einmal. Um dem Abend noch eine Chance zu geben,
warteten sie auf Foxis Drängen hin trotzdem noch fünf Minuten
bis nach dem Wechsel von Simon² zu Stevanez & Juls und sie
bemerkten erfreut, dass die Musik viel eher ihr Ding war. Foxi legte
also an diesem Abend nicht wie sonst ein eher destruktives Verhalten
an den Tag, sondern letztendlich versuchte sie, wie sonst Fix, alles
zum Guten zu wenden. Ob es sich dabei wirklich um eine erstaunliche
Gemütswandlung handelte oder ob es einfach nur an zu viel Whisky
und Gin lag, sei einmal dahingestellt. Nachdem ein Großteil
der schlechten Laune bei den Füchsen verflogen war, tanzten sie
ausgelassen noch bis halb 5, bis ihre Kräfte gänzlich schwanden.
Als sie schließlich gegen fünf Uhr und glücklicherweise
ohne einen Unfall verursacht zu haben, die Casa Fix und die Casa Foxi
erreichten, waren sie beide froh, dass die Party dank Stevanez &
Juls noch gut geendet hatte.
Insgesamt war diese Sommersause wohl die schlechteste
der insgesamt drei Sommersausen dieses Jahr im Bootshaus. Woran das
genau lag kann nicht genau gesagt werden, aber es war leerer und die
Stimmung war um einiges schlechter als sonst. Eine Vermutung wäre,
dass die letzte Sommersause erst knapp einen Monat her ist und dass
zudem einen Tag vor der Party Steve Aoki im Bootshaus war. Das hat
sicherlich auch einige Stamm-Bootshausgänger ferngehalten. Rückblickend
war es dennoch ein guter Abend, was die Füchse aber nicht wie
erwartet Simon², sondern viel eher Stevanez & Juls zu verdanken
hatten. Fix und Foxi 
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