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MARIOKART ist ein wahrer Videospiel-Klassiker und steht für jede Menge Spaß und Unterhaltung. Nun ist eine technisch brillante und moderne Version für den Nintendo 3DS erschienen. Auch nach 19 Jahren macht es noch viel Spaß, mit Mario und seinen Freunden auf Miniautos im Kreis herumzufahren. Nintendo 3DS sei Dank. Den Spieler erwarten unzählige Runden über kunterbunten Strecken. Dabei kommt es nach wie vor auf das fahrerische Können ebenso an wie auf die gewisse Extraportion Glück. Das bewährte Spielgefühl stellt sich bereits nach den ersten Kurven ein. Exakte Lenk- und Rutschmanöver gelingen unkompliziert - dem Analogstick und der rechten Schultertaste des 3DS sei Dank.
In „Mario Kart 7“ rüsten die zunächst acht (später 16) wählbaren Charaktere ihre Karts mächtig auf. Für die neu anstehenden Flug- und Taucheinlagen hat der Spieler die Wahl zwischen verschiedenen Chassis und Reifen.
In der Praxis gibt es jedoch kaum Unterschiede, lediglich bei den Rädern und den Fahrern merkt der Spieler seine Wahl. Yoshi mit kleinen Kartreifen windet sich geschickt um engste Kurven, während Bowser mit dicken Gummiwalzen selbst neben der Strecke wenig Tempo verliert - andererseits kommt er kaum um die nächste Abbiegung. Das eigene Vehikel stellt der Spieler vor jeder Meisterschaft, die aus vier Rennen besteht, neu zusammen.
Typisch für die MARIOKART-Serie sind die drei Hubraumklassen 50, 100 und 150 Kubikzentimeter, die den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Bei 150 ccm ist mehr als Glück nötig, um zu gewinnen. Die Rennen leiden allerdings ein wenig unter dem wohlbekannten Gummi-bandeffekt: Wenn man als Spieler führt, geben die Computergegner in der letzten Runde unerklärlich Gas. Doch auf den einfallsreichen 16 neuen und 16 alten Strecken hat man als Spieler auch jede Menge Gelegenheiten zum zaubern. Abkürzungen an Land, unter Wasser oder in der Luft sparen dabei so einige Umwege und Zeit. Wenn man dann als Spieler mit dem Flugdrachen schwebt, kann man auch abgelegene Abschnitte ansteuern. Unter Wasser hingegen verhalten sich die Fahrzeuge viel behäbiger als an Land. Das steigert nicht gerade den Spielspaß.
Eine echte Abwechslung gibt es dagegen bei den Etappenrennen, die von Punkt zu Punkt führen. Serienanhänger freuen sich außerdem über ein Wiedersehen aufgepeppter Kurse aus „Mario Kart Wii“, „Mario Kart Double Dash“, „Mario Kart DS“, „Mario Kart 64“ und Super Mario Kart. Mit ein wenig Übung gelingen dem Spieler auch langgezogene „Drifts“, die wie in den Vorgängern einen netten Nebeneffekt haben.
Beim seitlichen Schlittern sprüht das Kart erst blaue, dann rote Funken. Damit erhält man einen kleinen oder großen Schub für die nächste Gerade. Mehr Geschwindigkeit gibt's auch mittels Windschattenfahren und auf- sammelbarer Münzen. Die Münzen erhöhen minimal die Beschleunigung. Habt man genug davon gesammelt, erweitert sich das Angebot an Wagenteilen. Die verfügbaren Extras definieren nach wie vor den Großteil des Spielspaßes. Die in Fragezeichensymbolen aufge-sammelten Gegenstände wie Turbos, Blitze, Bananen und Schildkrötenpanzer verlangsamen oder stoppen Gegner kurzzeitig. So kann man als Spieler überholen. In Mario Kart 7 verschießt man zudem Flammenbälle und fegt mit dem Waschbärschwanz Gegner weg. Die Glückssieben stellt gar sieben Extras gleichzeitig zur Verfügung. Dummerweise sind die neuen Boni zeitlich limitiert, weshalb der taktische Einsatz zur rechten Zeit entscheidend ist.
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