25.01.2012


© Koelnmesse

Im Oktober 2011 war die Koelnmesse Schauplatz der ANUGA, der weltweit wichtigsten Handelsplattform für Nahrungsmittel und Getränke. Auch bei der 31. Auflage der ANUGA gab es hochwertige Produkte aus der ganzen Welt zu bewundern.


Bedeutende Ereignisse sind oftmals erst im Nachhinein in ihrer vollen Bedeutung erkennbar. So verhält es sich auch mit der 31. ANUGA, die vom 8. bis zum 12. Oktober in der Koelnmesse stattfand. Dabei wurde die ANUGA ihrem Ruf als weltweit wichtigste Handelsplattform für Nahrungsmittel und Getränke in vollem Umfang gerecht. Insgesamt 10 Fachmessen wurden unter einem Dach vereint und präsentierten in 11 Hallen neue und aufregende Produkte aus der ganzen Welt. Die Bilanz der ANUGA 2011 kann sich sehen lassen. Fünf sehr intensive Messetage haben das Geschehen geprägt. Über 155.000 Fachbesucher aus 180 Ländern kamen nach Köln, um das Angebot der 6.596 Anbieter aus 100 Ländern zu sichten.

"Die ANUGA 2011 ist die weltweit wichtigste Handelsplattform für Nahrungsmittel und Getränke - dies hat der Messeverlauf erneut eindrucksvoll bestätigt", so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH. "Als Gipfeltreffen der führenden Köpfe in der internationalen Ernährungs-wirtschaft sowie der politisch Verantwortlichen erfüllt die ANUGA darüber hinaus eine zentrale Funktion für die Thematisierung aktueller Anliegen und Zukunftsthemen." Mit einem Bekenntnis zu Qualität und Sicherheit bei Nahrungsmitteln und Getränken bezog die Branche klar Stellung. Die Bedeutung des Themas Qualität unterstrich Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der die ANUGA gemeinsam mit dem italienischen Landwirtschaftsminister Francesco Saverio Romano eröffnete: "Wir sollten nicht nur danach fragen, was etwas kostet, sondern auch, was es uns wert ist", so Westerwelle. Romano zeigte sich begeistert vom rundum gelungenen Auftritt des Partnerlands Italien, das mit über 1.000 Anbietern seinem kulinarischen Ruf mehr als gerecht wurde. Entscheidend für den erfolgreichen Verlauf der ANUGA und die gute Stimmung in den Messehallen war die hohe Besuchsqualität der Einkäufer.

Hochkarätige Entscheidungsträger aus dem nationalen wie internationalen Handel wurden ebenso registriert wie führende Importeure. Die verstärkt angesprochene Zielgruppe der Einkäufer aus dem Foodservice, also Gastronomie, Catering und Hotellerie, war ebenfalls zahlreich vertreten. Mit über 155.000 registrierten Einkäufern lag das Ergebnis auf Besucherseite leicht über der Vorveranstaltung (2009: 149.349). Der Auslandsanteil lag auch in diesem Jahr bei 62 Prozent. Zum einen stieg der Besuch aus dem Inland leicht an, zum anderen wurden deutlich mehr Einkäufer aus Osteuropa, Mittel- und Südamerika und aus Asien registriert. Die ausstellenden Unternehmen berichteten übereinstimmend von ausgezeichneten Kontakten mit allen Vertriebskanälen - und das auf hohem Niveau. Dies bestätigte auch die vorläufige Besucher-befragung: Fast 70 Prozent der Befragten gaben an, ausschlag-gebend oder mitentscheidend bei Einkaufs- und Beschaffungs-entscheidungen des Unternehmens zu sein. Auf dieser Messe präsentierte sich Italien als Partnerland der ANUGA 2011 kompetent und sehr erfolgreich mit seinem kulinarisch breit gefächerten Spektrum. Mit 1.057 Unternehmen stellte Italien die größte Auslandsbeteiligung. Auch im vergangenen Jahr wählte die Jury 54 Produkte und Konzepte aus, die in puncto Idee, Innovation und kreative Umsetzungen überzeugten - quer durch alle zehn Foodmessen der Anuga.


© Koelnmesse

Neben der Qualität und Originalität bewertete die Jury auch die Kriterien Verpackungseinsatz, Verbraucherfreundlichkeit, Rezep-tur und natürlich den optischen Eindruck. Dabei gab es auf der ANUGA jede Menge interessanter und wohlschmeckender Neuheiten. So kann man seine Gäste jetzt mit exquisiten Jakobsmuscheln in Weisweinsauce verwöhnen, die fertig zubereitet sind und nur im Backofen erhitzt werden müssen. Sehr zur Freude vieler Verbraucher gibt es jetzt den Burger zum Toasten. Dabei werden die fertig gebratenen Rindfleischscheiben einfach im Toaster getoastet, die vorgeschnittenen Burgerbrötchen ebenfalls kurz auf dem Toaster erwärmt und alles mit einer speziellen Burgersauce, die ebenfalls beiliegt, verfeinert. Für Vegetarier eignet sich der Burger aus Kaktusblättern (Nopalburger), der zudem glutenfrei ist. Die Hauptbestandteile dieser Burger sind Nopaleswürfel (Kaktusblätterwürfel), Zwiebel-würfel, Maiskörner und geriebene frische Karotten. Eine fein abgestimmte Gewürzmischung aus mexikanischen Chilies und Würzkräutern gibt einen leicht pikanten und runden Geschmack. Die Nopalburger sind tiefgefroren und können in wenigen Minuten in der Friteuse oder in der Pfanne gebraten werden.

Zur Verfeinerung kalter und warmer Speisen sowie zur Veredelung von Desserts können Genussliebhaber nun auf ein Apfel-Kernöl zurückgreifen, dass nur aus den besten Grundzutaten gewonnen wird und das intensiv nussige Aroma der Frucht widerspiegelt. Flüssiges Salz aus Hawaii, rot gefärbt durch seinen hohen Eisenanteil, besticht nicht nur optisch. Es erlaubt zudem eine bessere Homogenität beim Kochen, eine exaktere Dosierung und passt perfekt zu Gerichten mit Fleisch und gegrilltem Fisch. Bei den Neuheiten aus der Fleischwirtschaft stehen ebenfalls die Aspekte Gesundheit, Qualität und Convenience im Mittelpunkt. So gibt es beispielsweise eine fettreduzierte Salami aus reinem Truthahnfleisch, angereichert mit ungesättigten pflanzlichen Fetten und Omega-3 Fettsäuren und außerdem gluten- und lactosefrei. Ernährungsbewussten können jetzt auch auf eine Hackfleisch-Alternative zurückgreifen, das die positiven Eigenschaften von tierischem und pflanzlichem Eiweiß bei gleicher Herstellung verbindet. Das Hackfleisch enthält 30 Prozent weniger Fett und Cholesterin.


© CONO Kaasmakers

Ein besonderes Highlight der ANGUGA war im Bereich der Molkereiprodukte zu verzeichnen. Mit dem neuen Premiumkäse Beemster Royaal im Gepäck kam die Beemster-Käserei Cono Kaasmakers aus Beemster in den Niederlanden zur ANUGA nach Köln. Der goldgelbe, cremige und vollmundige Käse wird nur für die Käse-Bedienungstheke angeboten und spricht Liebhaber des Besonderen an. Die Spezialität im aparten violetten Look spielt auf den Titel des „königlichen Hoflieferanten“ an, welchen die kleine Traditionskäserei als erste vom niederländischen Königshaus verliehen bekam. Zum anderen richtet sie den Blick auf den vollmundigen, reichen Geschmack des mit handwerklichen Elementen hergestellten Schnittkäses mit seinen buttrig-süßlichen Aromen. Doch Beemster-Cono Kaasmakers steht nicht nur für erstklassigen Käse aus Nord-Holland, sondern profiliert sich auch über seine konsequent nachhaltige Firmenphilosophie.

Öffentliche Anerkennung hierfür erhielt Beemster denn auch mit der Auszeichnung als nachhaltigstes Unternehmen der Top 100 im niederländischen Agrobusiness Ende 2010 sowie kürzlich mit dem Erhalt des Tierschutzpreises „Good Dairy Award 2011“ der europäischen Tierschutzorganisation Compassion in World Farming, London, und mit dem ECOCARE 2011- Nachhaltigkeitspreis. Das Tierwohl, das Wohl der Umwelt und das Wohlergehen der Menschen finden bei allen Entscheidungen im Unternehmen zentrale Berücksichtigung. Dies unter dem Dach des Systems „Caring Dairy“, worunter Nachhaltigkeit dazu auch im Beemster-Alltag gelebt wird. Es ist diese gelebte Nachhaltigkeit und die hohe Qualität ihrer Produkte, die Beemster so interessant machen. Hier wird dem Konsumenten vorgelebt, wie man in Einklang von Umwelt, Mensch und Tier herausragende Produkte erschaffen kann, die sich geschmacklich auf einem sehr hohen Niveau befinden. Hier trifft Tradition auf Moderne ohne an Substanz zu verlieren. Beemster, das ist Schnitt- und Hartkäse in Premium-Qualität mit einer breiten Range in vielen Reifestufen.

 


© Koelnmesse

Für hohe Qualität in einem ganz anderen Bereich steht Hot Mamas. Die kleine Saucenmanufaktur aus Baden-Württemberg hat sich seit einigen Jahren erfolgreich auf hochwertige BBQ-Grill- und Würzsaucen sowie die schärfsten Saucen des Universums spezialisiert. Zur ANUGA 2011 präsentierte Hot Mamas eine BBQ- und Grill-Range mit den besten Saucen, die es derzeit weltweit gibt. Dabei zeichnen sich die Produkte von Hot Mamas durch einige bemer-kenswerte Fakten aus. Es werden grundsätzlich kein Glucose Sirup, kein Corn- und high Fructosesirup, keine Geschmacksverstärker, kein Farbstoff, keine Allergene, keine zugesetzten Aromen, kein Süßstoff, keine Streckmittel, keine Konservierungsstoffe verwendet, dafür aber nur hochwertige Rohstoffe aus kontrolliertem Anbau. Dazu Firmengründer Ralf Nowak kurz und knapp: „Wir produzieren Saucen ´all natural’ – nicht mehr und nicht weniger“. Und das Resultat kann sich sehen lassen. Hier verbinden sich Geschmack und Design auf einem hohen Niveau.

Als Neuheiten zur Grillsaison präsentierte das Unternehmen auf der ANUGA 2 neue Painmaker Saucen in den Geschmacksrichtungen Kentucky Moonshine Whiskey - Sweet Bourbon und Chipotle medium. Die Sonderedition in typischer Whiskeyflasche (250 ml) aus Glas mit Bügelverschluss bietet als original amerikanische BBQ Sauce den echten Geschmack des mittleren Westens. Diese Sauce ist ein absoluter Blickfang. Ebenfalls Neu aus der Hot Mamas Fanufaktur sind drei weitere BBQ-Saucen unter dem Namen „Legends“. Auch hier auffällig verpackt in 360 ml Fischflasche aus Glas mit Bügelverschluss bietet die „Classic BBQ“ eine typische Rauchnote und vollen Geschmack. „Bourbon Whiskey“ besticht hingegen mit rauchigem Whiskeygeschmack und feiner Süße, die Variante „Chipotle Chili“ bringt die richtige Würze zum Steak. Als weitere Neuheiten bietet die Hot Mamas Manufaktur in Kooperation mit dem GSV Grillsportverein die drei Grillsaucen „Curry BBQ“, „Bier BBQ“ und „Whiskey“ an. Die Saucen in hochwertigen Langhalsflaschen wurden bereits in der Woche 13.000-mal verkauft. Als vierte BBQ-Sauce gibt es zudem die 100 ml Flasche „Scharf wie d´ Sau“. Ein Geheimtipp für die wirklichen Scharf-Esser!. Hot Mamas ist untrennbar mit dem Namen Ralf Nowak verbunden. Er ist nicht nur der Inhaber der Soßenmanufaktur Hot Danas in Pforzheim, sondern auch bekennender Chilifan und Würzsoßenproduzent mit Leib und Seele.


© Koelnmesse

Im Bereich der Energy Drinks gab es auf der ANUGA 2011 einen leichten Rückgang an Herstellern. Nach einem Überangebot in den Vorjahren konnte sich im letzten Jahr Qualität Vor Quantität durchsetzen. Positiv aufgefallen ist dabei Mask Energy. Dahinter steckt die Matador GmbH aus Stuttgart. Die Energy Drinks von Mask überzeugen durch cooles Design und einen runden Geschmack. Hinzu kommt eine breite Produktpalette. Neben dem unverzichtbaren Mask Power Shot, gibt es mit Mask Vodka Energy und Mask Vodka Energy Fruit zwei sehr innovative Energy Drinks mit einem sehr unverwechselbaren Geschmack. Sehr gelungen auch der Mask Energy Coffee Drink, der mit dem Geschmack eines vollmundigen Milchkaffees auf-wartet.

Wenn es um Softdrinks geht, darf ein Name nicht fehlen. Die Rede ist von fritz-kola. Dieser Name steht für Topqualität und innovative Geschmacksideen. Neben den Klassikern fritz-kola, fritz-kola zuckerfrei und fritz-kola kola-kaffee-brause gibt es mittlerweile fünf verschiedene fritz-limo Sorten. So präsentiert sich fritz-kola als einzige wirklich unabhängige Marke in diesem Bereich. fritz-kola bietet einen dreimal so hohen Koffeingehalt im Vergleich zu herkömmlichen Getränken und besticht mit einem Hauch von Zitrone. Ganz neu und voll Trend ist das jüngste Produkt von fritz-kola. Dabei handelt es sich um fritz-kola mit Steviol-Glykosiden aus Stevia.


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