JACKASS:
EINER GEHT NOCH
25 Jahre Wahnsinn – die legendärsten Momente
der Filmreihe
Am 28.
September war der Digitalstart von „Jackass: Einer geht noch“.
Wir blicken aus diesem Anlass auf ein Vierteljahrhundert anarchischer
Körperkomik zurück. Aus der MTV-Provokation wurde ein einzigartiges
Kinophänomen zwischen Stuntfilm, Slapstick, Performance und dokumentarischer
Selbstentblößung. Sechs Kinofilme haben die Grenzen des
Zumutbaren immer wieder verschoben und dabei eine ganze Ästhetik
digitaler Unterhaltung vorweggenommen. Zum Digitalstart geht es deshalb
nicht nur um den neuen Film, sondern auch um die spektakulärsten,
schmerzhaftesten und absurdesten Momente der gesamten Reihe.
„Jackass:
Einer geht noch“ – der letzte große Auftritt einer
einzigartigen Filmform
Mit
„Jackass: Einer geht noch“ erreicht ein ungewöhnliches
Kapitel der Film- und Popkulturgeschichte eine neue Etappe. Der von
Jeff Tremaine inszenierte Film bringt Johnny Knoxville, Steve-O, Chris
Pontius, Wee Man, Dave England, Danger Ehren und Preston Lacy noch
einmal zusammen und kombiniert neue Stunts mit Rückblicken auf
die vergangenen 25 Jahre. Paramount beschreibt ihn ausdrücklich
als Feier jener Freundschaft, die das Franchise seit seinen Anfängen
geprägt hat. Nach dem Kinostart am 25. Juni 2026 kommt der Film
nun am 28. September digital ins deutsche Heimkino. Dabei ist „Jackass:
Einer geht noch“ mehr als eine weitere Zusammenstellung spektakulärer
Mutproben. Der Film erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem die ursprüngliche
„Jackass“-Generation längst selbst Teil der Popkulturgeschichte
geworden ist. Die Protagonisten sind älter, die Körper nicht
mehr dieselben und das Wissen um die Vergänglichkeit der Gruppe
ist inzwischen untrennbar mit ihrem Humor verbunden. Gerade deshalb
besitzt der Film eine doppelte Perspektive: Er setzt die Logik des
Franchise fort und blickt gleichzeitig auf dessen eigene Geschichte
zurück. Die neue Produktion funktioniert damit beinahe wie ein
filmisches Familienalbum einer Gruppe, deren gemeinsames Prinzip seit
jeher darin bestand, Freundschaft durch maximale Zumutung zu beweisen.
Was einst als subkulturelle Provokation begann, ist inzwischen ein
historisch lesbares Medienphänomen.
Vom
MTV-Experiment zum Kinophänomen
Die
Geschichte von „Jackass“ beginnt um die Jahrtausendwende
in einer Medienlandschaft, in der MTV noch eine enorme kulturelle
Prägekraft besaß. Das Format verband Skateboard- und Punkkultur
mit Reality-TV, dokumentarischer Beobachtung, Slapstick, Stuntshow
und Performancekunst. Entscheidend war dabei die vermeintliche Authentizität:
Johnny Knoxville, Steve-O, Bam Margera, Chris Pontius, Ryan Dunn,
Wee Man, Dave England, Danger Ehren und die anderen traten nicht als
klassische Filmfiguren auf, sondern als überzeichnete Versionen
ihrer selbst. Genau daraus entstand die besondere mediale Spannung
des Formats. „Jackass“ ließ die Grenze zwischen
Darsteller und Figur, Inszenierung und Realität, Schauspiel und
Selbstgefährdung bewusst unscharf werden. Das Publikum wusste,
dass die Situationen geplant waren, konnte aber zugleich beobachten,
wie echte Körper auf echte Belastungen reagierten. Damit stand
die Reihe in einer langen Tradition körperlicher Komik, die von
Vaudeville und Zirkus über Buster Keaton und Harold Lloyd bis
zum modernen Stuntfilm reicht. Der entscheidende Unterschied lag in
der Verbindung dieser Tradition mit einer Ästhetik der Skateboard-,
Punk- und Videokultur. Die Kamera war nicht länger nur Beobachter
eines inszenierten Spektakels. Sie wurde zum unmittelbaren Begleiter
des Geschehens. Gerade diese Nähe zwischen Kamera und Körper
erzeugte den besonderen Reiz der Reihe: Jeder Sturz konnte zugleich
Pointe, Schock, Performance und Dokument sein.
„Jackass:
The Movie“ – als aus Fernsehen Kino wurde
Mit
„Jackass: The Movie“ begann 2002 die eigentliche Kinogeschichte
des Franchise. Der erste Film übertrug die anarchische Logik
der MTV-Serie auf die große Leinwand und machte aus einzelnen
Stunts eine Abfolge sorgfältig komponierter Attraktionen. Schon
der Auftakt mit dem riesigen Einkaufswagen macht deutlich, dass das
Kino hier nicht als klassischer Erzählraum verstanden wird, sondern
als Bühne für körperliche Eskalation. Hinzu kamen der
Autounfall als inszeniertes Demolition-Derby, riskante Selbstversuche,
groteske Pranks und jene Mischung aus Schmerz, Ekel und kindlicher
Albernheit, die zum Markenzeichen der Reihe wurde. „Jackass:
The Movie“ war damit auch eine Art Selbstermächtigung:
Aus einem Format, das im Fernsehen bewusst klein, billig und spontan
wirkte, wurde ein Kinofilm, der seine Attraktionen vergrößerte,
ohne seine DIY-Ästhetik aufzugeben. Schon die zeitgenössische
Kritik erkannte, dass gerade die körperliche Demütigung
der Beteiligten einen wesentlichen Unterschied zu herkömmlichen
Prank-Shows ausmachte. Filmhistorisch interessant ist deshalb weniger
die Frage, ob die einzelnen Stunts „gut“ oder „schlecht“
sind, sondern wie konsequent der Film die Idee des Kinos als Attraktion
nutzt: Es geht nicht primär um Handlung, sondern um Erwartung,
Überraschung, Reaktion und Eskalation. Der Körper wird zum
Spezialeffekt – mit dem entscheidenden Unterschied, dass dieser
Spezialeffekt tatsächlich anwesend ist.
„Jackass
Number Two“ – die Eskalation als dramaturgisches Prinzip
„Jackass
Number Two“ von 2006 radikalisierte das Konzept. Wo der erste
Film noch beweisen musste, dass das Fernsehformat auf der Kinoleinwand
funktionieren kann, konnte der zweite Teil bereits mit den Erwartungen
des Publikums spielen. Die Stunts wurden größer, brutaler,
komplizierter und häufig auch raffinierter in ihrer Dramaturgie.
Das legendäre „Riot Control Test“ überführte
die Idee des Selbstversuchs in eine beinahe experimentelle Versuchsanordnung:
Körper werden mit den Folgen von Geräten und Projektilen
konfrontiert, die eigentlich für andere Situationen bestimmt
sind. Noch stärker zeigt sich das Prinzip in der „Beehive
Limo“, bei der mehrere Mitglieder der Gruppe in einer vermeintlich
normalen Limousine sitzen, bevor sich die Situation in ein chaotisches
Bieneninferno verwandelt. „Jackass Number Two“ demonstrierte
damit eine der wichtigsten Regeln des Franchise: Ein Stunt ist selten
nur deshalb komisch, weil jemand Schmerzen hat. Die eigentliche Pointe
entsteht aus dem Verhältnis von Vorbereitung, Erwartung, Verzögerung
und Reaktion. Die Crew weiß, was passieren soll. Die Beteiligten
wissen häufig nicht, was ihnen tatsächlich bevorsteht. Das
Publikum wiederum wartet auf den Moment, in dem Kontrolle in Chaos
umschlägt. Diese dramaturgische Präzision erklärt,
warum die Filme trotz ihrer bewusst chaotischen Oberfläche keineswegs
zufällige Materialsammlungen sind.
„Jackass
3D“ – wenn der Körper aus der Leinwand springt
„Jackass
3D“ von 2010 trieb die Attraktionsästhetik buchstäblich
in die dritte Dimension. Die Entscheidung für 3D war dabei mehr
als ein technisches Gimmick. Ein Franchise, das ohnehin vom physischen
Körper lebt, konnte die räumlichen Möglichkeiten des
Formats unmittelbar für seine eigene Logik nutzen. Gegenstände
fliegen auf die Kamera zu, Körper werden durch den Bildraum geschleudert,
Flüssigkeiten und Schmutz scheinen die Distanz zwischen Leinwand
und Zuschauerraum aufzuheben. Der Höhepunkt dieser Strategie
ist „Poo Cocktail Supreme“, bei dem Steve-O in einer mobilen
Toilette mit Bungee-Seilen in die Höhe geschleudert wird. Die
Sequenz griff einen frühen „Jackass“-Stunt auf und
überführte ihn in eine technisch aufwendigere Kinoversion.
Gerade hier wird sichtbar, wie die Reihe ihre eigene Geschichte ständig
zitiert und variiert. „Jackass“ arbeitet mit einem regelrechten
Genregedächtnis: Frühere Stunts werden wieder aufgenommen,
gesteigert oder mit neuen technischen Möglichkeiten konfrontiert.
Der Film von 2010 ist deshalb zugleich Rückblick und Selbstüberbietung.
Die 3D-Technik macht den Körper zum eigentlichen Schauwert und
verwandelt das Kino in einen Ort der physischen Reaktion. Lachen,
Ekel, Angst und Fremdscham werden zu einem Teil der Rezeption.
„Jackass
Presents: Bad Grandpa“ – der Ausbruch aus dem Ensembleprinzip
„Jackass
Presents: Bad Grandpa“ von 2013 nimmt innerhalb der Filmreihe
eine Sonderstellung ein. Johnny Knoxville tritt hier vor allem als
seine Kunstfigur Irving Zisman auf und bewegt sich stärker innerhalb
einer zusammenhängenden Handlung. Damit verschiebt sich das Franchise
kurzzeitig vom Ensemblefilm zur Prank-Komödie mit narrativer
Struktur. Der Film zeigt, dass die „Jackass“-Methode auch
außerhalb des klassischen Gruppenmodells funktioniert: Ein künstlicher
Charakter wird in reale Situationen gesetzt, während die Reaktionen
anderer Menschen zum komischen Material werden. Im Gegensatz zu den
übrigen Filmen ist „Bad Grandpa“ deshalb stärker
an der Tradition der verdeckten Kamera und des Mockumentary-Prinzips
orientiert. Gleichzeitig bleibt die zentrale Idee erhalten: Wirklichkeit
wird zur Bühne, und die Kamera hält den Moment fest, in
dem eine sorgfältig vorbereitete Situation in scheinbares Chaos
kippt. Der Film erweitert damit das Franchise, ohne seine Grundidee
aufzugeben. „Bad Grandpa“ ist weniger ein Stuntfilm als
eine Demonstration dafür, dass „Jackass“ längst
eine eigene komische Grammatik entwickelt hatte.
„Jackass
Forever“ – Alter, Erinnerung und eine neue Generation
Mit
„Jackass Forever“ kehrte das Franchise 2022 zum klassischen
Ensembleprinzip zurück. Der Film stellte die ursprünglichen
Mitglieder erneut ins Zentrum und integrierte zugleich jüngere
Gesichter. Damit wurde erstmals besonders deutlich, dass „Jackass“
nicht mehr nur von der Lust am Risiko lebt, sondern auch von der Spannung
zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die ursprünglichen Mitglieder
waren inzwischen deutlich älter als zu Beginn der Reihe. Der
Körper, der einst grenzenlose Belastbarkeit symbolisierte, wurde
selbst zum Zeichen der Vergänglichkeit. Trotzdem blieb das Grundprinzip
erhalten. „Jackass Forever“ kombinierte klassische Mutproben
mit neuen technischen Ideen, darunter den elektrischen Tanzboden,
auf dem die Beteiligten ihre Körper der schmerzhaften Überraschung
aussetzen. Gerade die Rückkehr zu bekannten Formen machte den
Film zu einem Spiel mit Erinnerung: Das Publikum kannte die Regeln
längst und wartete gerade deshalb auf deren nächste Überschreitung.
So entstand ein bemerkenswertes Paradox. Je älter die Beteiligten
wurden, desto stärker wurde „Jackass“ zu einem Film
über die eigene Vergangenheit.
Warum
„Jackass“ filmhistorisch wichtiger ist, als sein Ruf vermuten
lässt
Die
kulturhistorische Bedeutung von „Jackass“ liegt nicht
darin, dass die Reihe besonders anspruchsvolle Geschichten erzählt
hätte. Ihre Bedeutung liegt vielmehr in der Veränderung
dessen, was populäre audiovisuelle Unterhaltung als Material
verwenden konnte. Der Körper wurde nicht länger nur als
Träger einer Figur inszeniert, sondern als unmittelbares Ereignis.
Schmerz, Angst, Ekel, Scheitern und körperliche Reaktion wurden
zu eigenständigen Attraktionen. Gleichzeitig entwickelte „Jackass“
eine Form der Authentizitätsästhetik, die später in
der digitalen Medienkultur allgegenwärtig werden sollte. Die
kurzen, unmittelbaren, scheinbar spontanen Clips von YouTube bis TikTok
wirken aus heutiger Sicht wie eine mediale Umwelt, für die „Jackass“
früh ein entscheidendes Vokabular mitentwickelte. Natürlich
sind soziale Netzwerke nicht einfach aus „Jackass“ entstanden.
Doch die Reihe antizipierte eine Kultur, in der nicht mehr allein
professionelle Schauspieler und klassische Medieninstitutionen bestimmen,
was als unterhaltenswert gilt. Stattdessen wurde die Persönlichkeit
selbst zum Format. Johnny Knoxville verkörperte dabei eine besonders
prägnante Variante des modernen Antihelden: Er triumphiert nicht
über seinen Gegner, sondern überlebt seine eigene Dummheit.
Seine Autorität entsteht aus der Bereitschaft, sich der Lächerlichkeit
preiszugeben. Dadurch unterläuft „Jackass“ zugleich
traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit. Stärke bedeutet
hier nicht Kontrolle, sondern die Fähigkeit, Kontrollverlust
gemeinsam auszuhalten. Die Männer der Reihe kämpfen nicht
primär gegeneinander, sondern gegen die Grenzen ihres eigenen
Körpers – und lachen anschließend gemeinsam über
das Ergebnis.
Beehive
Limo – „Jackass Number Two“: Mehrere Mitglieder
der Crew sitzen ahnungslos in einer Limousine, bevor sich die vermeintliche
Fahrt in ein Bienenchaos verwandelt. Die Szene bündelt einen
Kernmechanismus der Reihe: eine banale Ausgangssituation, eine präzise
vorbereitete Überraschung und anschließend totale körperliche
Desorientierung. Besonders komisch ist die kollektive Reaktion, weil
der Stunt nicht auf einen einzelnen Leidtragenden setzt, sondern das
gesamte Ensemble gleichzeitig ins Chaos stürzt.
Riot Control Test – „Jackass Number Two“:
Johnny Knoxville und seine Mitstreiter lassen sich mit Ausrüstung
konfrontieren, die für die Kontrolle von Menschenmengen entwickelt
wurde. Der Stunt besitzt eine ungewöhnliche Spannung, weil die
Kamera zunächst fast sachlich eine Versuchssituation etabliert
und der Zuschauer genau weiß, dass die Theorie gleich in schmerzhafte
Praxis übergehen wird. Damit wird aus der üblichen „Jackass“-Dummheit
beinahe ein absurdes wissenschaftliches Experiment.
High
Five – „Jackass 3D“: Eine riesige künstliche
Hand schlägt den Mitgliedern der Crew beim Vorbeigehen unerwartet
entgegen. Der Witz ist denkbar simpel und gerade deshalb exemplarisch.
„Jackass“ braucht nicht immer Explosionen, Tiere oder
Verletzungen. Manchmal genügt ein überdimensionierter Mechanismus
und der perfekte Moment der Überraschung. Die Szene zeigt, wie
präzise die Reihe mit Timing und Erwartung arbeitet.
Poo Cocktail Supreme – „Jackass 3D“:
Steve-O wird in einer an Bungee-Seilen befestigten mobilen Toilette
in die Luft geschleudert. Der Stunt verbindet Ekel, physisches Risiko
und spektakuläre Bildgestaltung auf nahezu idealtypische Weise.
Gleichzeitig verweist er zurück auf einen frühen „Jackass“-Stunt
mit Johnny Knoxville und macht damit die eigene Geschichte zum Bestandteil
der Pointe.
Terror
Taxi – „Jackass Number Two“: Ehren McGhehey
glaubt, einen Taxifahrer mit einer inszenierten Terroristenrolle zu
erschrecken, während sich die Situation tatsächlich gegen
ihn selbst richtet. Damit erreicht das Franchise eine seiner charakteristischsten
Formen: Der vermeintliche Akteur glaubt, die Kontrolle über einen
Streich zu besitzen, und entdeckt zu spät, dass er selbst das
eigentliche Ziel ist. Die Szene ist weniger wegen eines einzelnen
körperlichen Aufpralls legendär als wegen ihrer perfekten
Umkehrung der Perspektive. „Jackass“ macht den Stunt zur
Falle – und den Stuntman zum ahnungslosen Opfer.
Das
Vermächtnis des kontrollierten Kontrollverlusts
Was
nach 25 Jahren von „Jackass“ bleibt, ist deshalb nicht
allein eine Sammlung schmerzhafter Stunts. Es ist eine eigene filmische
Form, die zwischen Dokumentation, Performance, Slapstick, Reality-TV
und Attraktionskino angesiedelt ist. Die Filme erzählen kaum
Geschichten im klassischen Sinn. Sie organisieren vielmehr Erwartungen
und Reaktionen. Sie bauen Situationen auf, verzögern die Katastrophe,
steigern die körperliche Belastung und warten auf jenen Moment,
in dem Planung und Realität auseinanderfallen. Genau darin liegt
ihre eigentliche filmische Präzision. Die Beteiligten wirken
spontan, doch die Wirkung beruht auf genauer Montage, Kamerapositionierung,
Rhythmus und dramaturgischer Eskalation. Der Witz entsteht aus dem
Zusammenspiel von Körper, Raum, Schnitt und Zuschauererwartung.
„Jackass: Einer geht noch“ steht damit am Ende einer Entwicklung,
die aus einer provokanten MTV-Idee ein internationales Kinophänomen
gemacht hat. Der neue Film kann deshalb zugleich als Fortsetzung,
Rückblick und Abschiedsform verstanden werden. Was einmal als
Angriff auf die Konventionen des Fernsehens begann, ist selbst zu
einer Konvention geworden – und gerade deshalb zu einem Teil
der Filmgeschichte. Die eigentliche Pointe nach all den Jahren besteht
vielleicht darin, dass „Jackass“ seine größte
kulturelle Leistung ausgerechnet dort vollbrachte, wo es am dümmsten
aussah: indem es zeigte, wie viel filmische, mediale und gesellschaftliche
Bedeutung in einem Menschen stecken kann, der mit voller Geschwindigkeit
auf eine Wand zufährt.
JACKASS: EINER GEHT NOCH
ET:
28.09.26: Download, VoD | FSK 16
R: Jeff Tremaine | D: Johnny Knoxville, Bam Margera, Steve-O
USA 2026 | Paramount Pictures Germany