Startseite > Kultur > Literatur | 08.01.2020

LITERATUR
Tage in den Highlands

Endlich geht es nach Schottland. Schon seit Jahren träumt Meg von grünen Bergen, tiefblauen Seen und geheimnisvollen Gemäuern. Doch bereits am Flughafen von Edinburgh treten die ersten Komplikationen auf.

von Eve Pohl


© Heyne Verlag

Endlich geht es nach Schottland. Schon seit Jahren träumt Meg von grünen Bergen, tiefblauen Seen und geheimnisvollen Gemäuern. Doch bereits am Flughafen von Edinburgh treten die ersten Komplikationen auf. Davon lässt Meg sich aber nicht entmutigen. Schließlich wartet in den Highlands ein echtes Schloss auf sie. Dabei handelt es sich um das Anwesen des unverschämt attraktiven und mysteriösen Schotten Finn, der seine eigene Destillerie betreibt. Doch wenn Meg den Gerüchten trauen kann, hütet er ein dunkles Geheimnis. Soll sie sich wirklich auf ihn einlassen?

Wie kann man eigentlich so viel Pech haben, wie Meg? Sie reist nach Schottland, einem Land, welches all ihre Träume und Sehnsüchte innehat und dann geht eigentlich alles schief, was eben schief gehen kann. Ihre Freundin Leah muss aufgrund eines Unfalls, den ihr Mann hatte, absagen und dann ist das herrliche Schloss in den Highlands noch nicht mal wirklich ein Ferienhaus. Das wirkt leider etwas konstruiert, aber es wäre weniger spannend, wenn es denn nicht so wäre Als Meg dann den eigentlichen Besitzer und Bewohner des Schlosses kennen lernt, wird es erst richtig kompliziert. Denn um ihn rangt sich ein Mysterium, da die Bewohner des Dorfes sich in zwei Gruppen teilen: Die einen denken, dass er seine Frau umgebracht hat, die anderen meinen, sie sei einfach weggelaufen.

Diese zwei Ebenen der Geschichte, das Geheimnis und die Beziehung zwischen Finn und Meg verweben sich immer weiter, bis sich endlich alles auflöst. Die Beschreibungen der schottischen Landschaft im Dezember sind dabei so schön, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen kann. Man möchte sich am liebsten gleich auf den Weg machen, um es selber zu sehen. Die Story ist leider nicht besonders raffiniert, dafür aber umso charmanter. Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch um einen typischen Liebesroman, in dem die beiden Hauptfiguren mit vielen Wirren zu kämpfen haben und dabei sowohl sich, als auch Mysterien, die sie umgeben, erforschen und am Ende als veränderte Menschen die Handlung verlassen.


Angie Morgan | Tage in den Highlands | Heyne Verlag

 

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