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Die
Camino-Therapie -
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| BEAST Ein Kämpfer, dessen größte Niederlage nicht im Ring, sondern in der Vergangenheit liegt, erhält eine letzte Chance auf Erlösung. „Beast“ verbindet das vertraute Motiv des sportlichen Comebacks mit einer Geschichte über Schuld, Familie und soziale Abstiegsängste. Dabei interessiert sich das australische Drama weniger für den Sieg als für die psychologischen Kosten eines Lebens zwischen Verantwortung und Selbstzweifeln. |
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DOCTOR
WHO Mit Ncuti Gatwas zweiter vollwertiger Staffel zementiert „Doctor Who“ seinen Status als ewiger Wanderer zwischen den Äonen. Doch während der Hauptdarsteller in seiner Inkarnation sichtlich aufgeht, offenbart das erzählerische Gerüst unter Russell T. Davies eine zunehmende Nostalgie-Obsession. Eine Analyse über den schmalen Grat zwischen wohliger Fan-Service-Inklusion und kreativer Stagnation. |
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SERAINA
TELLI Seraina Telli ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern eine jener seltenen Künstlerinnen, die sich konsequent zwischen den Polen von Underground-Attitüde und Mainstream-Relevanz bewegen, ohne sich je vollständig vereinnahmen zu lassen. Im September bringt sie diese Haltung erneut auf deutsche Bühnen – und wer sie schon einmal live erlebt hat, weiß: Hier geht es nicht um bloße Konzerte, sondern um energetische Zustandswechsel. |
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FLORIDA
BABYS Leila Mottley erzählt von jungen Frauen, deren Leben von Armut, Schwangerschaft und gesellschaftlicher Ausgrenzung bestimmt wird – und findet darin eine Sprache von großer poetischer Kraft. „Florida Babys“ verbindet Sozialroman, Coming-of-Age-Erzählung und feministische Gegenwartsliteratur zu einem eindringlichen Panorama des modernen Amerika. Mit großer Sensibilität zeichnet Mottley weibliche Lebensrealitäten nach, die häufig an den Rand gesellschaftlicher Wahrnehmung gedrängt werden. |
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| EVIL
DEAD BURN Mit „Evil Dead Burn“ kehrt eines der einflussreichsten Horror-Franchises der Filmgeschichte auf die große Leinwand zurück. Der neue Ableger setzt eine Tradition fort, die seit über vier Jahrzehnten die Grenzen zwischen Splatter, schwarzer Komödie und Albtraumkino neu definiert. |
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| INGEBORG
BACHMANN - „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ nähert sich einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts mit einer ebenso poetischen wie reflektierten filmischen Form. Regisseurin Regina Schilling verbindet Archivmaterial, literarische Texte und inszenierte Passagen zu einem vielschichtigen Essayfilm über Sprache, Erinnerung und weibliche Autorschaft. Dabei entsteht weniger ein klassisches Porträt als eine sensible Annäherung an eine Intellektuelle, deren Werk bis in die Gegenwart nachwirkt. |
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Mit „Supergirl“ setzt das neue DC Universe seinen zweiten großen Kinobaustein – und erlebt zugleich seinen ersten deutlichen Rückschlag. Zwischen kosmischem Abenteuer, Charakterdrama und Fantasy-Epos verliert sich der Film in einer erstaunlich freudlosen Inszenierung, die das Potenzial ihrer Titelfigur kaum ausschöpft. Lediglich einzelne Figuren und interessante thematische Ansätze lassen erahnen, welches Werk hier möglich gewesen wäre. |
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Ein Spiel wird zur Weltordnung – und Überleben zur politischen Praxis. Zwischen Splatter, Satire und Systemkritik entfaltet sich ein entfesseltes Sequel. Kapitalismus erscheint hier als Ritual, Macht als blutiges Erbrecht. Ein Film, der eskaliert – und gerade darin seine Präzision findet. |
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| ASTRID
LINDGREN Jenseits der Ikone zeichnet Wilfried Haukes „Astrid Lindgren – Die Menschheit hat den Verstand verloren“ das Porträt einer Autorin im moralischen Ausnahmezustand des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von den Kriegstagebüchern entsteht ein filmischer Denkraum über Ambivalenz, Verantwortung und die Fragilität humanistischer Gewissheiten. Ein Doku-Drama, das Lindgren nicht verklärt, sondern als historisch verortete, zweifelnde Zeitzeugin neu begreifbar macht. |
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| SLANTED In einer Gesellschaft, die das Streben nach Perfektion als oberstes Ziel definiert, hinterfragt dieser Film den Preis der Assimilation. Durch eine drastische Körpermodifikation sucht die Protagonistin die Erfüllung eines westlichen Ideals, doch der Weg in die gewünschte Identität offenbart tiefe Risse in der eigenen Seele. „Slanted“ bleibt trotz seines brisanten Konzepts die schmerzhafte Bestandsaufnahme einer verschenkten Chance. |
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Das
Buch Henoch Zwischen kanonischer Überlieferung und religiöser Grenzerfahrung eröffnet das Buch Henoch einen Kosmos, der bis heute Theologen, Historiker und Religionsphilosophen fasziniert. Die älteste apokalyptische Schrift des Judentums ist weit mehr als ein literarisches Relikt – sie ist ein Schlüssel zum Verständnis der Entstehung religiöser Weltbilder. Wer die Ursprünge christlicher Eschatologie verstehen will, kommt an diesem außergewöhnlichen Text kaum vorbei. |
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INTO THE WILD INTO THE WILD ist weit mehr als die Verfilmung einer wahren Geschichte – er ist eine philosophische Meditation über Freiheit, Selbstfindung und die Grenzen des Individualismus. Sean Penn verbindet Roadmovie, Naturfilm und existenzielles Drama zu einem Werk von außergewöhnlicher emotionaler und visueller Kraft. Zwischen amerikanischem Mythos und moderner Gesellschaftskritik entsteht ein Film, der zentrale Fragen menschlicher Existenz verhandelt. |
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| JACKASS:
EINER GEHT NOCH Mit „Jackass 5: Einer geht noch“ kehrt eines der einflussreichsten und zugleich umstrittensten Medienphänomene der vergangenen 25 Jahre auf die Kinoleinwand zurück. Die Dokumentation blickt auf eine Gruppe von Außenseitern, die Anarchie, Schmerz und Selbstironie zu einer eigenen Kunstform erhoben haben. Was einst als anarchisches MTV-Experiment begann, entwickelte sich zu einem globalen Kulturereignis, das Generationen von Zuschauern prägte. |
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Paris, 1959 – ein Moment vor der filmhistorischen Explosion. Richard Linklater rekonstruiert die Geburt der Nouvelle Vague mit cinephiler Leidenschaft. Zwischen Improvisation, Mythos und ästhetischer Revolte entsteht ein faszinierendes Porträt des jungen Godard. NOUVELLE VAGUE erscheint am 25. Juni auf DVD, Blu-ray und digital und erinnert daran, wie radikal Kino einmal war. |
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| Das
Sommerbuch Mit „Das Sommerbuch“ adaptiert Charlie McDowell den berühmten Roman von Tove Jansson als kontemplatives Kino der Stille. Zwischen nordischer Natur, familiärer Trauer und existenzieller Gelassenheit entfaltet sich ein Film von großer visueller Schönheit, dessen poetischer Minimalismus jedoch nicht immer narrative Tiefe erzeugt. |
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| Hallo
Betty Mit „Hallo Betty“ widmet sich Pierre Monnard einer Frau, deren Einfluss auf den schweizerischen Alltag enorm war, obwohl ihr Name jahrzehntelang hinter einer fiktiven Identität verschwand. Die ebenso elegante wie warmherzige Komödie verbindet historische Rekonstruktion mit einer klugen Reflexion über weibliche Autorschaft und gesellschaftlichen Wandel in den 1950er Jahren. Sarah Spale verleiht ihrer Figur eine stille Entschlossenheit, die den Film weit über eine klassische Biografie hinaushebt. |
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| POWER
BALLAD Ein Lied, das nicht endet, sondern sich verändert: „Power Ballad“ untersucht die Ökonomie der Emotion im Zeitalter der Pop-Industrie. Zwischen intimer Erinnerung und globaler Verwertbarkeit entfaltet sich ein Drama über Autorschaft, Verlust und Resonanz. Der Film verortet Musik als zugleich heilende und ausbeutbare Kraft im Spannungsfeld moderner Kulturproduktion. |
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| JACKIE
BROWN Eine Rückkehr zum analogen Kino im Zeitalter der Selbstreferenz. Quentin Tarantinos „Jackie Brown“ als Studie ökonomischer, moralischer und filmischer Transaktionen. Ein Werk zwischen Neo-Blaxploitation, Klassik und Revisionismus der 1970er-Jahre-Bildpolitik. |
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| BACKROOMS Aus den Tiefen digitaler Mythologien steigt mit „Backrooms“ ein Film empor, der die Grenze zwischen Internetkultur und Autorenkino auflöst. Kane Parsons transformiert ein virales Phänomen in eine hypnotische Meditation über Orientierungslosigkeit, Erinnerung und existenzielle Angst. Dabei gelingt ihm eines der ungewöhnlichsten Horrorwerke der jüngeren Zeit – ein Film, der weniger erschrecken als verstören will. |
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BALADI
- 10. Stock Mit „10. Stock“ startet BALADI sein neues deutschsprachiges Kapitel – emotional, nahbar und überraschend intensiv. Die Single erzählt von Erinnerungen, Verlust und dem schwierigen Prozess des Loslassens. Doch hinter dem Newcomer steckt ein Musiker mit internationaler Erfahrung und außergewöhnlicher Geschichte. Im Anschluss spricht BALADI im Interview über Neuanfänge, Songwriting und seine persönliche Reise. |
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| COUSCOUS
UND GEHEIMNISSE Mit „Couscous und Geheimnisse“ gelingt dem französischen Regisseur Amine Adjina eine ebenso leichte wie tiefgründige Tragikomödie über Identität, Familie und die Kunst des Dazwischenlebens. Zwischen kulinarischer Leidenschaft, romantischer Sehnsucht und kulturellen Erwartungen entfaltet sich ein Film voller Wärme, Humor und Menschlichkeit. |
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| THE
FURIOUS Mit „The Furious“ kehrt das asiatische Martial-Arts-Kino zu einer Tugend zurück, die im digitalen Actionzeitalter selten geworden ist: körperliche Glaubwürdigkeit. Kenji Tanigaki inszeniert Kampfsequenzen von beeindruckender Präzision und erinnert dabei an die große Tradition des Hongkong-Kinos der 1980er und 1990er Jahre. Zwischen Rachegeschichte, Entführungsdrama und Unterweltthriller entfaltet sich ein Film, dessen stärkste Sprache nicht das Wort, sondern die Bewegung ist. |
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Ein Biber, der keiner ist. Ein Wald, der zum politischen Schlachtfeld wird. Ein Animationsfilm, der anthropomorphe Konventionen lustvoll zerlegt. HOPPERS erweitert das Pixar-Universum um eine radikal verspielte Volte und ist ab dem 19. Juni auf DVD, Blu-ray und als limitiertes Blu-ray Steelbook erhältlich. |
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| DER
PATRIOT Mit „Der Patriot“ schuf Roland Emmerich eines der ambitioniertesten Historienepen des modernen Hollywood-Kinos. Zwischen Familiendrama, Kriegsfilm und nationalem Gründungsmythos entfaltet sich ein Werk von beeindruckender visueller Wucht und emotionaler Kraft. Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach seiner Entstehung fasziniert der Film durch seine Verbindung aus klassischer Erzähltradition und zeitgenössischer Blockbuster-Ästhetik. |
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| EPiC: Elvis Presley in Concert Ein Mythos wird neu belichtet – nicht als Kitschfigur von Las Vegas, sondern als elektrisierender Bühnenkünstler von singulärer Wucht. Baz Luhrmann destilliert aus Archivmaterial ein Filmerlebnis von geradezu physischer Intensität. „EPiC: Elvis Presley in Concert“ zeigt den King in seiner vielleicht radikalsten Phase: als Meister der zweiten Geburt. |
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