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piya - TIGER

Eine junge Stimme zwischen Chanson-Intimität und elektronischer Dringlichkeit. Eine EP, die Wut nicht dämpft, sondern formt. „TIGER“ ist kein bloßes Debütstatement – es ist eine Selbstverortung im Jetzt. piya zeigt, wie kraftvoll verletzliche Popmusik 2026 klingen kann.


THE RUNNING MAN

In Edgar Wrights visionärer Neuinterpretation von „The Running Man“ jagt die Zukunft im Stakkato eines gnadenlosen Medienzeitalters. Der Film, der am 06. März im Heimkino startet, verbindet atemlose Action mit bitterer Mediensatire und einem Glenn Powell in Hochform. Ein dystopischer Nervenkitzel, der zugleich verführt, erschüttert und die dunklen Spiegelungen unserer Gegenwart reflektiert.

 

HOPPERS

Ein Biber, der keiner ist. Ein Wald, der zum politischen Schlachtfeld wird. Ein Animationsfilm, der anthropomorphe Konventionen lustvoll zerlegt. "Hoppers" startet am 05. März im Kino – und erweitert das Pixar-Universum um eine radikal verspielte Volte.

 

Das geheime Stockwerk

Eine Mit „Das geheime Stockwerk“ gelingt Norbert Lechner ein ebenso sensibles wie spannungsreiches Erinnerungsdrama für ein junges Publikum. Der Film verbindet Zeitreise-Motiv und historische Präzision zu einer eindringlichen Reflexion über Verantwortung und Zivilcourage. Statt Pathos setzt er auf Perspektive – und macht die Bruchstellen des Jahres 1938 im Alltag erfahrbar.

 

VERBUNDEN
Verflochtene Zeiten, vererbte Gewalt

Ein Roman, der Zeitgrenzen sprengt und historische Wunden offenlegt. Ein literarisches Experiment, das Gegenwart und Vergangenheit unauflöslich verschränkt. Ein Klassiker afroamerikanischer Literatur in neuer editorischer Gestalt.

 

Monsieur Robert kennt kein Pardon

Eine schwarze Komödie über Ressentiment und Pädagogik. Ein Schauspieler zwischen Farce und Tragödie. Ein Regisseur, der das Klassenzimmer als moralisches Versuchslabor begreift.

 

NO MERCY

Isa Willingers „No Mercy“ ist ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Verharmlosung feministischer Filmästhetik. Ausgehend von einer klugen Provokation entfaltet der Film eine vielstimmige Genealogie weiblicher Wut, Lust und Analyse. Er zerlegt die Mythen vom „weichen Frauenfilm“ und legt die strukturelle Härte patriarchaler Bildordnungen frei.

 

JEUNES MÉRES - JUNGE MÜTTER

Vier Mädchen, vier Kinder – und ein System, das Verantwortung delegiert. Die Dardenne-Brüder richten den Blick auf eine Generation zwischen Fürsorge und Überforderung. „Jeunes Mères – Junge Mütter“ ist leise, präzise und gesellschaftlich brisant.

 

UN POETA
Scheitern als Struktur

Simón Mesa Sotos UN POETA zerlegt den Mythos vom männlichen Künstlergenie mit beißendem Humor und zärtlicher Melancholie. Zwischen Medellíns Straßen und den Salons der Hochkultur entfaltet sich eine Satire über Klasse, Kunst und symbolische Ausbeutung. Im Zentrum steht eine unerwartete Beziehung, die patriarchale Mentorenfantasien ins Wanken bringt.

 

ON THE WAVE

Ein Nürnberger Junge und die größten Wellen der Welt. „On The Wave“ erzählt vom Drang, Grenzen zu verschieben – körperlich wie mental. Zwischen Hawaii, Irland und Nazaré entsteht das Porträt eines radikalen Lebensentwurfs.

 

Der Mann, der immer kleiner wurde –
Die unglaubliche Geschichte des Mr C.

Ein Mann schrumpft – und mit ihm die Gewissheiten seiner Existenz. Zwischen metaphysischer Meditation und existenziellem Überlebenskampf entfaltet sich ein staunenswertes Kammerspiel. Jean Dujardin trägt diese Neuinterpretation eines Klassikers mit eindringlicher Präsenz.

 

KRAKEN

Ein archaisches Ungeheuer erwacht im ewigen Eis – und mit ihm das Versprechen großen Spektakels. KRAKEN entfaltet ein maritimes Katastrophenszenario zwischen Abenteuertradition und digitalem Blockbusterkino. Unter der Oberfläche aus Stahl und Salzwasser verhandelt der Film Männlichkeitsbilder, Heroismus und Maßstabslosigkeit. Ein bildgewaltiges Creature Feature, das zwischen Faszination und dramaturgischer Überdehnung oszilliert.

 

DIE UNFASSBAREN 3 – NOW YOU SEE ME

Mit „Die Unfassbaren 3 – Now You See Me“ kehrt das Staunen zurück. Ruben Fleischer verbindet Heist, Magie und Selbstreflexion zu einem funkelnden Spiel über Täuschung, Glauben und das Kino selbst – ein filmischer Zaubertrick, der noch lange nach dem Abspann nachwirkt und jetzt für das Heimkino erscheint.

 

Meisterdialoge
Phaidon, Symposion, Phaidros

Drei Dialoge, die das Abendland denken lehrten. Mit Phaidon, Symposion und Phaidros entfaltet sich Platons Philosophie als dramatische Erkenntniskunst. Die neue Ausgabe im Anaconda Verlag macht diese Meisterwerke erneut zugänglich. Ein Band, der an den Ursprung unserer metaphysischen und ästhetischen Selbstverständigung führt.

 

EPiC: Elvis Presley in Concert

Ein Mythos wird neu belichtet – nicht als Kitschfigur von Las Vegas, sondern als elektrisierender Bühnenkünstler von singulärer Wucht. Baz Luhrmann destilliert aus Archivmaterial ein Konzerterlebnis von geradezu physischer Intensität. „EPiC: Elvis Presley in Concert“ zeigt den King in seiner vielleicht radikalsten Phase: als Meister der zweiten Geburt.

 

Daredevil: Born Again
Die zweite Staffel startet am 25. März

New York im Ausnahmezustand, Maskierte als Staatsfeinde, ein blinder Anwalt im Untergrund. „Daredevil: Born Again“ kehrt zurück – finsterer, politischer, kompromissloser. Staffel 2 verschärft den Ton und macht aus dem MCU ein urbanes Krisendrama.

 

Die Stadt als Atelier
Scott Schumans MILANO und die Ästhetik des urbanen Porträts

Mailand als Bühne des Alltags, als Laufsteg der Straße. Scott Schuman verwandelt urbane Beobachtung in ein kunsthistorisches Projekt. MILANO ist mehr als ein Bildband – es ist eine visuelle Anthropologie der Eleganz. Eine Hommage an Stil als soziale Form.

 

SCREAM 7

Eine Ikone kehrt zurück – und mit ihr die Maske des Schreckens. SCREAM 7 führt Sidney Prescott erneut an die Grenze zwischen Trauma und Überleben. Am 26. Februar entscheidet sich im Kino, ob Ghostface das Genre abermals neu definiert.

 

Father Mother Sister Brother

Drei Städte, drei Familien, drei Variationen über Nähe und Unausgesprochenes. Jim Jarmusch komponiert mit „Father Mother Sister Brother“ ein Triptychon der Stille. Ein Film, der erzählt, indem er Menschen beim Erzählen zeigt – und darin das Unsichtbare freilegt.

 

G.O.A.T.
Bock auf große Sprünge

Zwischen bröckelnder Urbanität und leuchtender Fantasie springt eine Ziege gegen die Gesetze ihrer Welt an. „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ variiert das Sportmärchen mit hiphopgetränkter Energie und malerischer Kühnheit. Nicht jede Volte sitzt, doch der Animationsfilm wagt ästhetisch mehr als die Konkurrenz.

 

OLDBOY
Die Architektur der Vergeltung

Ein Mann, eingesperrt ohne Urteil – und freigelassen ohne Erklärung. Ein Racheepos, das sich als metaphysische Tragödie entpuppt. Ein Film, der das Weltkino neu justierte. Am 03. März kehrt dieser Klassiker im Rahmen der „Best of Cinema“-Reihe auf die große Leinwand zurück.

 

Angels Fallen: Warriors of Peace

Zwischen Offenbarungsmythos und B-Movie-Ästhetik entfaltet sich ein Glaubenskrieg im Actionformat. „Angels Fallen: Warriors of Peace“ verbindet apokalyptische Bildwelten mit der Dramaturgie des Teamfilms. Regisseur Ali Zamani setzt auf Pathos, Popkulturreferenzen und überraschend robuste Schauwerte.

 

ZWEIGSTELLE

Das Jenseits als Behörde: „Zweigstelle“ denkt den Tod als Verwaltungsakt. Julius Grimm verbindet schwarze Komödie mit Heimatfilm-Topoi und kafkaesker Groteske. Zwischen Wartemarke und metaphysischem Hausmeister entfaltet sich eine kluge Satire auf Glauben und Identität.

 

BAD COP
Macht, Mythos und Meth

Zwischen Provinzmythos und Machtfantasie entfaltet „Bad Cop“ eine rabenschwarze Groteske über den amerikanischen Polizeiapparat. Michael Diliberti seziert das Heldennarrativ des Undercover-Ermittlers mit beißendem Humor und moralischer Ambivalenz. Seann William Scott brilliert als charismatischer Regelbrecher in einem System, das selbst aus den Fugen geraten ist.

 

MOMO
Zwischen Märchenruine und Medienmoderne

Christian Ditters „Momo“ verlegt Michael Endes Zeitparabel in eine hybride Gegenwart zwischen Märchenraum und Social-Media-Ära. Im Vergleich zur Verfilmung von 1986 verschiebt sich der Akzent vom poetischen Stillstand zur medial beschleunigten Welt. Zwischen visueller Opulenz und emotionaler Distanz ringt der Film um Aktualität und Universalität.

 

PREDATOR: BADLANDS

Mit „Predator: Badlands“ verwandelt Dan Trachtenberg das ikonische Sci-Fi-Franchise in eine poetische Reflexion über Macht, Empathie und die Evolution des Mythos. Ein bildgewaltiger, emotional kluger Film – brutal, schön und tief menschlich zugleich.

 

DUST BUNNY

Ein Monster unter dem Bett, ein namenloser Krieger im Flur, ein New York zwischen Märchenbuch und Alptraum. Bryan Fuller verdichtet seine barocke Fernsehästhetik erstmals zum Kinofilm – und findet darin eine neue Präzision. Dust Bunny“ ist Genrekino als Allegorie auf Angst, Gewalt und kindliche Imagination.

 

CRIME 101
Asphalt, Angst und Ambition

Kein klassischer Heist-Thriller, sondern eine Studie verlorener Existenzen. Zwischen Asphaltpoesie und moralischer Erosion entfaltet sich ein vielschichtiges Großstadtpanorama. Chris Hemsworth brilliert in einer Rolle jenseits ikonischer Heldenpose.

 

Kosmische Montage
Über die Enzyklopädie eines Grenzgängers

Ein Monument zwischen Mystik und Moderne. Diese Edition liest sich wie ein sakrales Objekt des Kinos. „Art Sin Fin“ öffnet das Archiv eines Visionärs – und verwandelt es in eine ästhetische Kosmologie.

 

Die lit.COLOGNE 2026
als literarisches Labor der Gesellschaft

Köln wird im März erneut zur Bühne der Literatur. 196 Veranstaltungen spannen einen Bogen von Weltliteratur bis Gegenwartsdebatte. Die lit.COLOGNE 2026 zeigt, wie Literatur in gesellschaftliche Wirklichkeit eingreift.

 

Sie glauben an Engel, Herr Drowak?

Ein grantiger Außenseiter, eine unbeirrbare Optimistin und ein Haus voller Dämonen. Zwischen poetischem Surrealismus und sozialrealistischer Parabel oszilliert Nicolas Steiners Film. Visuell von bestechender Kraft, dramaturgisch nicht ohne Brüche.

 

MADE IN EU

Ein Dorf, eine Fabrik, ein Virus – und ein Etikett als zynisches Versprechen. Stephan Komandarev verdichtet Pandemie und Globalisierung zu einer eindringlichen Parabel. Zwischen sozialistischem Nachhall und neoliberaler Gegenwart entfaltet sich ein Drama der Ausgrenzung.

 

Alles voller Monster

Zwischen Frankenstein-Mythos und Jahrmarktspektakel verhandelt „Alles voller Monster“ die Frage nach Identität und Zugehörigkeit. Der Animationsfilm verschiebt die Perspektive radikal: Nicht der Schöpfer, sondern die Schöpfung erzählt. In rasantem Tempo entfaltet sich eine Parabel über Ausbeutung, Selbstermächtigung und das Recht auf Anderssein.

 

DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE 4

Ab dem 20. Februar verzaubert "Die Schule der magischen Tiere" den heimischen Bildschirm. Zwischen neuen Figuren, bekannten Erfolgsformeln und magischen Gefährten beweist die Reihe, warum sie zu den großen Konstanten des deutschen Familienfilms geworden ist. Ein Film, der Charme und Kontinuität vereint.

 

Die Kinder aus der Silberstraße

Vier Kinder ohne Eltern, eine Straße als Möglichkeitsraum – „Die Kinder aus der Silberstraße“ erzählt von Autonomie und Sehnsucht. Zwischen Märchenhaftigkeit und sozialer Realität entfaltet sich ein sensibles Porträt kindlicher Resilienz. Regisseur Mehdi Avaz vertraut auf große Gefühle und visuelle Opulenz – ohne die Ernsthaftigkeit zu scheuen.

 

Impfstoffe: Mythologie, Ideologie und Realität

Eine historische Tiefenbohrung in die Erfolgserzählung der Impfstoffe. Leake und McCullough analysieren Nutzen, Risiko und Machtstrukturen mit unbequemer Präzision. Ihr Buch ist weder Apologie noch Totalopposition – sondern eine forensische Prüfung biomedizinischer Autorität. Eine Streitschrift für wissenschaftliche Redlichkeit in Zeiten politisierter Gesundheit.

 

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