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| SAVAGE
HOUSE SAVAGE HOUSE verwandelt gesellschaftlichen Aufstiegswillen in eine makabre Komödie der Selbstzerstörung. Peter Glanz inszeniert die Welt des georgianischen Adels als prachtvolle Oberfläche über moralischer und materieller Fäulnis. Richard E. Grant und Claire Foy verleihen ihren Figuren eine groteske Mischung aus Eitelkeit, Verzweiflung und verletzlicher Menschlichkeit. |
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| INSIDIOUS:
OUT OF THE FURTHER Mit „Insidious: Out of the Further“ kehrt eine der prägnantesten Horrorwelten des modernen Mainstreamkinos zurück – und entdeckt dabei zugleich ihre eigenen Grenzen. Jacob Chase erweitert die Mythologie um eine neue Protagonistin, neue Regeln und einige bemerkenswert körperliche Albtraumsequenzen. Wo der sechste Teil formal gelegentlich zu irritieren vermag, verliert er sich erzählerisch zunehmend im Dickicht seiner eigenen Überlieferung. |
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Zwischen Verlust und Neubeginn entfaltet sich ein leises Drama existenzieller Brüche. „Vier minus drei“ erkundet die Fragilität von Erinnerung und Identität. Ein Film, der Trauer nicht erklärt, sondern erfahrbar macht. Reduziert, poetisch und von stiller Intensität getragen. |
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| Als
STAR WARS noch wild war Bevor „Star Wars“ zum streng verwalteten Weltkonzern-Mythos wurde, war die Galaxis ein erstaunlich freier Ort. Die erste Marvel-Comicserie schrieb zwischen 1977 und 1979 eine Fortsetzungsgeschichte, für die es kaum verbindliche Regeln gab. Paul Duncans monumentaler TASCHEN-Band macht sichtbar, wie sehr diese frühe Phase von zeichnerischer Kühnheit und erzählerischer Improvisation lebte. „Star Wars Comics Library: Vol. 1. 1977–1979“ ist nicht bloß Archiv, sondern ein faszinierendes Dokument der Popkulturgeschichte. |
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| Teenage Sex and Death at Camp Miasma Jane Schoenbrun verwandelt das Slasherkino in ein fiebriges Labor für Begehren, Identität und mediale Erinnerung. „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“ erzählt von einer Filmemacherin, die in einer fiktiven Horrorikone zugleich Objekt der Verehrung und Spiegel des eigenen Begehrens erkennt. Zwischen Camp, Körperhorror und metacinematischer Selbstreflexion verschwimmen die Grenzen von Film, Fantasie und Wirklichkeit zunehmend. |
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| The
Fast and the Furious Ein Vierteljahrhundert nach seinem Kinostart erweist sich „The Fast and the Furious“ als weit mehr als ein nostalgisches PS-Spektakel. Rob Cohens Film verdichtet Straßenkultur, Jugendkino, Melodram und Actionfilm zu einer eigenwilligen Ästhetik der Beschleunigung. Seine eigentliche historische Bedeutung liegt in der Geburt einer Franchise, die das Prinzip des Blockbusters radikal neu definieren sollte. |
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Lars Jessens „Spaziergang nach Syrakus“ erzählt von einem Mann, der die Grenze überwindet, weil er sie nicht als Grenze seiner Welt akzeptieren will. Aus einer Fluchtgeschichte wird ein poetisches Drama über Fernweh, Loyalität und die eigentümliche Dialektik von Freiheit und Heimat. Charly Hübner und Lina Beckmann verleihen der DDR-Geschichte eine intime, widersprüchliche Gegenwart, in der politische Repression und privates Glück nebeneinander existieren. |
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| NÜRNBERG Zwischen Gerichtssaal und Bühne entfaltet sich ein Drama der Geschichte. Ein Film, der Rechtsprechung als Inszenierung und Inszenierung als Macht begreift. Große Performances treffen auf die Frage nach moralischer Wahrheit. Ein Werk, das die Vergangenheit nicht nur rekonstruiert, sondern reflektiert. |
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Zwischen Glamour und Krise: Die Modewelt als Spiegel medialer Transformation. Ein Wiedersehen, das weniger fortschreibt als reflektiert. Dieser Film entfaltet seine Stärke im Spiel der Nuancen. Ein eleganter Nachklang über Arbeit, Macht und kulturellen Wandel. |
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| Der
Wunderweltenbaum „Der Wunderweltenbaum“ überführt Enid Blytons fantastische Kinderliteratur in ein farbenprächtiges Kino der Imagination und des kindlichen Möglichkeitssinns. Zwischen sprechenden Figuren, wechselnden Zauberwelten und familiärer Neuorientierung entsteht ein Film, der weniger auf Suspense als auf spielerische Entgrenzung setzt. |
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„Die Legende des Wüstenkindes“ erzählt von einem Kind, dessen Biografie die vermeintlich eindeutige Grenze zwischen Natur und Kultur radikal infrage stellt. Gilles de Maistre verbindet Abenteuerkino mit einer sensiblen Reflexion über Sozialisation, Zugehörigkeit und das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. |
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| Acht
Millionen Wege zum Glück Was bleibt, wenn ein geliebter Mensch stirbt und die vertrauten Gewissheiten brüchig werden? Hiroko Yoda findet ihre Antwort nicht in einem Dogma, sondern in der japanischen Welt der Kami, Rituale und Naturverbundenheit. Ihr Buch verbindet persönliche Trauer mit einer kenntnisreichen Erkundung von Shinto, Buddhismus und Shugendo. Eine kluge Meditation darüber, dass Glück vielleicht weniger ein Ziel als eine besondere Form des Sehens ist. |
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| Palästina
36 Annemarie Jacirs „Palästina 36“ ist weit mehr als ein historisches Drama über den palästinensischen Aufstand von 1936. Der Film betreibt eine dekoloniale Neuordnung des filmischen Blicks, indem er koloniale Herrschaft nicht aus der Perspektive ihrer Archive, sondern aus der Erfahrung der Beherrschten rekonstruiert. Zwischen Gegenarchiv, territorialer Erinnerung und weiblicher Gegenöffentlichkeit entsteht ein Kino, das die vermeintliche Neutralität historischer Bilder grundsätzlich infrage stellt. |
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RIDLEY „Ridley“ ist zurück – langsam, melancholisch und erfreulich unbeeindruckt vom Geschwindigkeitsrausch moderner Serien. Adrian Dunbar gibt dem pensionierten Ermittler eine faszinierende Mischung aus Autorität, Erschöpfung und Verletzlichkeit. Zwischen nordenglischen Mooren, Mordfällen und einem Jazzclub entsteht ein Krimi, der seine Konventionen nicht versteckt. Gerade darin liegt die stille Eigenwilligkeit seiner zweiten Staffel. |
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Bibel-Diät Was auf den ersten Blick wie ein religiöser Ernährungsratgeber erscheint, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Plädoyer für eine grundsätzliche Revision moderner Lebens-gewohnheiten. „Bibel-Diät“ verbindet traditionelle Vorstellungen von Ernährung mit Erkenntnissen aus Ernährungsphysiologie, Stoffwechselforschung und Präventionsmedizin. Dabei reicht das Spektrum von unverarbeiteten Lebensmitteln über Bewegung und Fasten bis hin zu Fragen von Bodenqualität und mentaler Gesundheit. |
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| SALZ
UND WASSER „Salz und Wasser – Mit der legendären Polarstern in die Antarktis“ verbindet wissenschaftliche Präzision mit einer eindrucksvollen Poetik des Extremen und macht aus einer Forschungsexpedition ein Kinoerlebnis von ungewöhnlicher Unmittelbarkeit. Ines Reinisch beobachtet Wissenschaft nicht als abstrakte Institution, sondern als körperliche, soziale und zutiefst menschliche Praxis unter Bedingungen, die jede Selbstverständlichkeit außer Kraft setzen. |
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| EXIT
8 Ein U-Bahn-Korridor wird in „Exit 8“ zum epistemologischen Labyrinth, in dem nicht der Raum, sondern die Wahrnehmung ihre Verlässlichkeit verliert. Genki Kawamura übersetzt die elementare Spielmechanik von Beobachtung und Wiederholung in eine filmische Poetik des Misstrauens. Zwischen Phänomenologie, urbaner Raumtheorie und psychologischem Horror entsteht das Porträt eines Subjekts, das sich selbst beim Versuch der Orientierung zunehmend fremd wird. |
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| Der
Regenmeister Wenn die Welt austrocknet, wird selbst ein Wassertropfen zum politischen Ereignis. Hannes Holms „Der Regenmeister“ verbindet Tragikomödie, magischen Realismus und Trauerarbeit zu einem eigentümlich schwedischen Märchen. Zwischen verwitterten Routinen, kommunaler Selbstinszenierung und der Erinnerung an eine verlorene Liebe entdeckt der Film das Wunder im Alltäglichen. Vor allem aber erzählt er davon, dass Veränderung dort beginnt, wo der Mensch die Kontrolle über sein Leben aufgibt. |
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| THE
EYES OF OTHERS Andrea De Sicas „The Eyes of Others – Blicke der Begierde“ verwandelt einen italienischen Skandalstoff in ein fiebriges Kino über Begehren, Besitz und die politische Macht des Blicks. Im Zentrum steht eine Frau, die zunächst Objekt einer männlichen Fantasie wird und sich diese Fantasie zunehmend als eigene Handlungsfreiheit aneignet. Jasmine Trinca verleiht Elena eine faszinierende Ambivalenz zwischen Lust, Erschöpfung, Selbstbestimmung und Gefangenschaft. So entwickelt sich aus dem erotischen Melodram eine präzise feministische Studie über die Frage, wem ein weiblicher Körper eigentlich gehört, wenn alle ihn betrachten wollen. |
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| Geliebter
Spinner John Schlesingers „Geliebter Spinner“ ist weit mehr als eine melancholische Komödie über einen notorischen Lügner. Der Film verwandelt die soziale Enge des britischen Nachkriegsmilieus in ein Laboratorium für Fantasie, Selbsttäuschung und unerfüllte Möglichkeiten. Zwischen dokumentarischem Realismus und surrealer Imagination entsteht ein Kino, das bereits 1963 die Grenzen des klassischen Sozialdramas sprengt. Die neue 4K-Restaurierung macht sichtbar, weshalb dieses eigensinnige Meisterwerk der British New Wave bis heute erstaunlich modern wirkt. |
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| Horst Schlämmer sucht das Glück Zwischen Figur und Film klafft eine Lücke: „Horst Schlämmer sucht das Glück“ bleibt ein seltsames Hybrid. Die Reise durch Deutschland wird zur lose verbundenen Abfolge komischer Skizzen. Zwischen dokumentarischer Pose und Klamauk verliert sich jede klare erzählerische Linie. |
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Filmriss
auf Immenhof Karsten Dusses „Filmriss auf Immenhof“ verwandelt nostalgische Ponyhof-Romantik in ein schwarzhumoriges Laboratorium für Erinnerung, Schuld und Selbsttäuschung. Im Zentrum steht mit der Kriminalpsychologin Sophia eine Protagonistin, deren professionelles Wissen angesichts der eigenen Erinnerungslücke plötzlich selbst zum Untersuchungsgegenstand wird. Zwischen forensischer Rationalität, alkoholbedingter Amnesie und psychologischer Selbstbeobachtung entfaltet der Roman eine überraschend erkenntnis-theoretische Dimension. |
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| gamescom
2026 Vom 26. bis 30. August verwandelt die gamescom Köln erneut in die internationale Hauptstadt der Games-Branche. Bereits vor dem Start zeichnet sich ein neuer Rekord ab: Die verfügbare Ausstellungsfläche ist vollständig ausgebucht. Mit gamescom dev und gamescom congress reicht das Programm weit über Spielepräsentationen hinaus – von Entwicklerwissen bis zur gesellschaftspolitischen Debatte. Und während Millionen Fans Neuheiten, Shows, Cosplay und Speedruns erwarten, geht es hinter den Kulissen um nichts weniger als die Zukunft einer ganzen Industrie. |
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STECKERLFISCHFIASKO Mit „Steckerlfischfiasko“ erreicht die Eberhofer-Reihe einen bemerkenswerten Meilenstein und beweist eindrucksvoll, weshalb sie seit über einem Jahrzehnt zu den erfolgreichsten deutschen Kinofranchises zählt. Ed Herzog vertraut erneut auf die außergewöhnliche Chemie seines Ensembles und entwickelt aus scheinbar alltäglichen Konflikten ein ebenso pointiertes wie kulturgeschichtlich aufschlussreiches Heimatpanorama. |
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| Die
Tore der Welt Eine mittelalterliche Stadt wird zum Schauplatz eines erbitterten Ringens um Macht, Wissen und gesellschaftlichen Wandel. „Die Tore der Welt“ erzählt von einer Epoche, in der Fortschritt und Stillstand unmittelbar aufeinandertreffen. Die Neuveröffentlichung als Special Edition auf Blu-ray und DVD lädt dazu ein, das historische Serienepos erneut zwischen Anspruch, Unterhaltung und filmischer Konstruktion zu betrachten. |
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| THE
BOOK OF PRINTED FABRICS Mit „The Book of Printed Fabrics“ legt der TASCHEN Verlag ein außergewöhnliches Standardwerk vor, das den Textildruck nicht allein als kunsthandwerkliche Disziplin, sondern als kulturhistorisches Archiv der Menschheit begreift. Der opulent ausgestattete Band macht sichtbar, wie sich über Stoffe Handelswege, technische Innovationen, ästhetische Revolutionen und gesellschaftliche Leitbilder miteinander verschränken. Zwischen indischen Ursprüngen, europäischer Industrialisierung und moderner Designkultur entfaltet sich eine Geschichte, die zugleich eine Geschichte globaler Kulturkontakte ist. |
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| SUNNY
DANCER Mit „Sunny Dancer“ gelingt George Jaques ein bemerkenswert sensibles Regiedebüt, das den Coming-of-Age-Film um eine berührende Reflexion über Krankheit, Lebensmut und die Suche nach Identität erweitert. Anstatt Krebs zum bloßen dramaturgischen Motor einer Leidensgeschichte zu machen, interessiert sich der Film für die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens jenseits medizinischer Diagnosen. Zwischen sommerlicher Leichtigkeit und existenzieller Melancholie entfaltet sich ein Werk, dessen größte Stärke in seiner außergewöhnlichen Humanität liegt. |
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| NIGHTBORN Mit „Nightborn“ legt Hanna Bergholm einen atmosphärisch dichten Horrorfilm vor, der seine stärksten Momente aus der suggestiven Kraft finnischer Folklore und einer eindrucksvollen visuellen Gestaltung bezieht. Doch trotz bemerkenswerter Einzelqualitäten gelingt es dem Werk nur bedingt, seine zahlreichen metaphorischen und psychologischen Ebenen zu einem geschlossenen Ganzen zu verbinden. |
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| Ice
Cream Man Mit „Ice Cream Man“ kehrt Eli Roth zu jenem exzessiven Horrorkino zurück, das seine Karriere geprägt hat, verfehlt jedoch überraschend deutlich jene Balance zwischen Provokation, Satire und erzählerischer Kohärenz, die seine stärksten Arbeiten auszeichnete. Der Film setzt nahezu kompromisslos auf Schockbilder und groteske Gewaltchoreografien, ohne diesen eine tragfähige dramaturgische oder metaphorische Struktur gegenüberzustellen. Zwischen nostalgischer Vorstadtästhetik, Splatter-Exzess und schwarzer Komödie verliert. |
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| Der
Klang der Stradivari Mit „Der Klang der Stradivari“ gelingt Regisseur Grégory Magne ein ebenso feinfühliges wie intellektuell anregendes Musikdrama, das den schöpferischen Prozess selbst zum eigentlichen Gegenstand seiner Erzählung erhebt. Anstelle biografischer Klischees oder pathetischer Künstlerromantik entfaltet sich eine subtile Reflexion über Interpretation, Gemeinschaft und die fragile Entstehung künstlerischer Exzellenz. |
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Mit „La Gioia – Süchtig nach dir“ gelingt Nicolangelo Gelormini ein außergewöhnlich sensibles Beziehungsdrama, das gesellschaftliche Konventionen ebenso hinterfragt wie die Mechanismen emotionaler Abhängigkeit und weiblicher Selbstverwirklichung. Valeria Golino gestaltet die titelgebende Protagonistin mit einer beeindruckenden Mischung aus Fragilität, Intelligenz und existenzieller Sehnsucht, wodurch der Film weit über die Grenzen eines klassischen Melodrams hinausweist. |
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Zwischen rauer Küstenlandschaft und globaler Verschwörung entfaltet sich ein konzentriertes Actiondrama. „Shelter“ verbindet klassische Genreversatzstücke mit emotionaler Intimität. Im Zentrum: eine unerwartete Beziehung, getragen von physischer Präsenz und verletzlicher Energie. Und eine junge Schauspielerin, deren Intensität den Film über seine Konventionen hinaushebt. |
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| Family Secrets - Verbotenes Verlangen Was als sommerliches Familienidyll beginnt, entwickelt sich in „Family Secrets – Verbotenes Verlangen“ zu einer beklemmenden Reflexion über Macht, Intimität und die Fragilität sozialer Zugehörigkeit. Kaveh Daneshmand verbindet psychologisches Kammerspiel und moralische Versuchsanordnung zu einem Werk, das seine stärksten Momente in der präzisen Inszenierung des Verdachts findet. |
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| Dead
Man's Wire Mit „Dead Man's Wire“ verwandelt Gus Van Sant einen historischen Geiselfall in eine präzise Studie über verletzte Männlichkeit, ökonomische Entfremdung und die Sehnsucht nach gesellschaftlicher Sichtbarkeit. Zwischen New-Hollywood-Referenzen und zeitgenössischer politischer Analyse entwickelt der Film ein komplexes Panorama einer Gesellschaft, in der persönliche Kränkungen und strukturelle Ungleichheiten unauflöslich miteinander verbunden sind. |
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Zwischen Splatter-Exzess und Fanservice oszilliert ein Franchise auf der Suche nach Substanz. „Mortal Kombat 2“ steigert die Gewalt – und verliert dabei an erzählerischer Kohärenz. Ein Spektakel der Oberflächen, das seine Figuren erst spät entdeckt. Visuell reizvoll, dramaturgisch jedoch von auffälliger Inkonsistenz. |
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Ein Film, der große Themen beschwört – und an ihnen zerbricht. Julia Ducournau verlässt das Genre und verliert dabei ihre stärkste Ausdrucksform. Zwischen Allegorie und Abstraktion versickert jede emotionale Dringlichkeit. Zurück bleibt ein Werk, das mehr behauptet als es erfahrbar macht. |
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| CRIME
101 Kein klassischer Heist-Thriller, sondern eine Studie verlorener Existenzen. Zwischen Asphaltpoesie und moralischer Erosion entfaltet sich ein vielschichtiges Großstadtpanorama. Chris Hemsworth brilliert in einer Rolle jenseits ikonischer Heldenpose. |
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Father
Brown Mit seiner neunten Staffel beweist „Father Brown“, dass der klassische Kriminalfall nicht von spektakulärer Modernisierung leben muss, sondern von Atmosphäre, Figurenzeichnung und moralischer Ambivalenz. Die BBC-Serie verwandelt das beschauliche englische Dorfleben weiterhin in eine Bühne für menschliche Abgründe, gesellschaftliche Konflikte und ethische Grenzfragen. |
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