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EPiC: Elvis Presley in Concert

Ein Mythos wird neu belichtet – nicht als Kitschfigur von Las Vegas, sondern als elektrisierender Bühnenkünstler von singulärer Wucht. Baz Luhrmann destilliert aus Archivmaterial ein Konzerterlebnis von geradezu physischer Intensität. „EPiC: Elvis Presley in Concert“ zeigt den King in seiner vielleicht radikalsten Phase: als Meister der zweiten Geburt.


Daredevil: Born Again
Die zweite Staffel startet am 25. März

New York im Ausnahmezustand, Maskierte als Staatsfeinde, ein blinder Anwalt im Untergrund. „Daredevil: Born Again“ kehrt zurück – finsterer, politischer, kompromissloser. Staffel 2 verschärft den Ton und macht aus dem MCU ein urbanes Krisendrama.

 

Die Stadt als Atelier
Scott Schumans MILANO und die Ästhetik des urbanen Porträts

Mailand als Bühne des Alltags, als Laufsteg der Straße. Scott Schuman verwandelt urbane Beobachtung in ein kunsthistorisches Projekt. MILANO ist mehr als ein Bildband – es ist eine visuelle Anthropologie der Eleganz. Eine Hommage an Stil als soziale Form.

 

SCREAM 7

Eine Ikone kehrt zurück – und mit ihr die Maske des Schreckens. SCREAM 7 führt Sidney Prescott erneut an die Grenze zwischen Trauma und Überleben. Am 26. Februar entscheidet sich im Kino, ob Ghostface das Genre abermals neu definiert.

 

Father Mother Sister Brother

Drei Städte, drei Familien, drei Variationen über Nähe und Unausgesprochenes. Jim Jarmusch komponiert mit „Father Mother Sister Brother“ ein Triptychon der Stille. Ein Film, der erzählt, indem er Menschen beim Erzählen zeigt – und darin das Unsichtbare freilegt.

 

G.O.A.T.
Bock auf große Sprünge

Zwischen bröckelnder Urbanität und leuchtender Fantasie springt eine Ziege gegen die Gesetze ihrer Welt an. „G.O.A.T. – Bock auf große Sprünge“ variiert das Sportmärchen mit hiphopgetränkter Energie und malerischer Kühnheit. Nicht jede Volte sitzt, doch der Animationsfilm wagt ästhetisch mehr als die Konkurrenz.

 

OLDBOY
Die Architektur der Vergeltung

Ein Mann, eingesperrt ohne Urteil – und freigelassen ohne Erklärung. Ein Racheepos, das sich als metaphysische Tragödie entpuppt. Ein Film, der das Weltkino neu justierte. Am 03. März kehrt dieser Klassiker im Rahmen der „Best of Cinema“-Reihe auf die große Leinwand zurück.

 

Angels Fallen: Warriors of Peace

Zwischen Offenbarungsmythos und B-Movie-Ästhetik entfaltet sich ein Glaubenskrieg im Actionformat. „Angels Fallen: Warriors of Peace“ verbindet apokalyptische Bildwelten mit der Dramaturgie des Teamfilms. Regisseur Ali Zamani setzt auf Pathos, Popkulturreferenzen und überraschend robuste Schauwerte.

 

ZWEIGSTELLE

Das Jenseits als Behörde: „Zweigstelle“ denkt den Tod als Verwaltungsakt. Julius Grimm verbindet schwarze Komödie mit Heimatfilm-Topoi und kafkaesker Groteske. Zwischen Wartemarke und metaphysischem Hausmeister entfaltet sich eine kluge Satire auf Glauben und Identität.

 

BAD COP
Macht, Mythos und Meth

Zwischen Provinzmythos und Machtfantasie entfaltet „Bad Cop“ eine rabenschwarze Groteske über den amerikanischen Polizeiapparat. Michael Diliberti seziert das Heldennarrativ des Undercover-Ermittlers mit beißendem Humor und moralischer Ambivalenz. Seann William Scott brilliert als charismatischer Regelbrecher in einem System, das selbst aus den Fugen geraten ist.

 

MOMO
Zwischen Märchenruine und Medienmoderne

Christian Ditters „Momo“ verlegt Michael Endes Zeitparabel in eine hybride Gegenwart zwischen Märchenraum und Social-Media-Ära. Im Vergleich zur Verfilmung von 1986 verschiebt sich der Akzent vom poetischen Stillstand zur medial beschleunigten Welt. Zwischen visueller Opulenz und emotionaler Distanz ringt der Film um Aktualität und Universalität.

 

PREDATOR: BADLANDS

Mit „Predator: Badlands“ verwandelt Dan Trachtenberg das ikonische Sci-Fi-Franchise in eine poetische Reflexion über Macht, Empathie und die Evolution des Mythos. Ein bildgewaltiger, emotional kluger Film – brutal, schön und tief menschlich zugleich.

 

DUST BUNNY

Ein Monster unter dem Bett, ein namenloser Krieger im Flur, ein New York zwischen Märchenbuch und Alptraum. Bryan Fuller verdichtet seine barocke Fernsehästhetik erstmals zum Kinofilm – und findet darin eine neue Präzision. Dust Bunny“ ist Genrekino als Allegorie auf Angst, Gewalt und kindliche Imagination.

 

CRIME 101
Asphalt, Angst und Ambition

Kein klassischer Heist-Thriller, sondern eine Studie verlorener Existenzen. Zwischen Asphaltpoesie und moralischer Erosion entfaltet sich ein vielschichtiges Großstadtpanorama. Chris Hemsworth brilliert in einer Rolle jenseits ikonischer Heldenpose.

 

Kosmische Montage
Über die Enzyklopädie eines Grenzgängers

Ein Monument zwischen Mystik und Moderne. Diese Edition liest sich wie ein sakrales Objekt des Kinos. „Art Sin Fin“ öffnet das Archiv eines Visionärs – und verwandelt es in eine ästhetische Kosmologie.

 

Die lit.COLOGNE 2026
als literarisches Labor der Gesellschaft

Köln wird im März erneut zur Bühne der Literatur. 196 Veranstaltungen spannen einen Bogen von Weltliteratur bis Gegenwartsdebatte. Die lit.COLOGNE 2026 zeigt, wie Literatur in gesellschaftliche Wirklichkeit eingreift.

 

Sie glauben an Engel, Herr Drowak?

Ein grantiger Außenseiter, eine unbeirrbare Optimistin und ein Haus voller Dämonen. Zwischen poetischem Surrealismus und sozialrealistischer Parabel oszilliert Nicolas Steiners Film. Visuell von bestechender Kraft, dramaturgisch nicht ohne Brüche.

 

MADE IN EU

Ein Dorf, eine Fabrik, ein Virus – und ein Etikett als zynisches Versprechen. Stephan Komandarev verdichtet Pandemie und Globalisierung zu einer eindringlichen Parabel. Zwischen sozialistischem Nachhall und neoliberaler Gegenwart entfaltet sich ein Drama der Ausgrenzung.

 

Alles voller Monster

Zwischen Frankenstein-Mythos und Jahrmarktspektakel verhandelt „Alles voller Monster“ die Frage nach Identität und Zugehörigkeit. Der Animationsfilm verschiebt die Perspektive radikal: Nicht der Schöpfer, sondern die Schöpfung erzählt. In rasantem Tempo entfaltet sich eine Parabel über Ausbeutung, Selbstermächtigung und das Recht auf Anderssein.

 

DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE 4

Ab dem 20. Februar verzaubert "Die Schule der magischen Tiere" den heimischen Bildschirm. Zwischen neuen Figuren, bekannten Erfolgsformeln und magischen Gefährten beweist die Reihe, warum sie zu den großen Konstanten des deutschen Familienfilms geworden ist. Ein Film, der Charme und Kontinuität vereint.

 

Die Kinder aus der Silberstraße

Vier Kinder ohne Eltern, eine Straße als Möglichkeitsraum – „Die Kinder aus der Silberstraße“ erzählt von Autonomie und Sehnsucht. Zwischen Märchenhaftigkeit und sozialer Realität entfaltet sich ein sensibles Porträt kindlicher Resilienz. Regisseur Mehdi Avaz vertraut auf große Gefühle und visuelle Opulenz – ohne die Ernsthaftigkeit zu scheuen.

 

Impfstoffe: Mythologie, Ideologie und Realität

Eine historische Tiefenbohrung in die Erfolgserzählung der Impfstoffe. Leake und McCullough analysieren Nutzen, Risiko und Machtstrukturen mit unbequemer Präzision. Ihr Buch ist weder Apologie noch Totalopposition – sondern eine forensische Prüfung biomedizinischer Autorität. Eine Streitschrift für wissenschaftliche Redlichkeit in Zeiten politisierter Gesundheit.

 

EIN FAST PERFEKTER ANTRAG

Späte Liebe trifft auf Hörsaal-Debatten: „Ein fast perfekter Antrag“ inszeniert die Romantik als Reifeprüfung. Zwischen Kunstgeschichte und Lebensgeschichte entfaltet sich eine Komödie über Lernprozesse jenseits der 60. Marc Rothemund vertraut auf die Strahlkraft seiner Stars – und auf die produktive Reibung der Generationen.

 

THE MOMENT
Neon, Narzissmus und Narrative

Zwischen Stroboskop und Selbstzweifel entfaltet sich ein kluges Spiel mit der Pop-Ikone. „The Moment“ seziert die Mechanismen weiblicher Stardom-Inszenierung mit satirischer Schärfe. Ein Mockumentary-Experiment über kreative Autonomie im Würgegriff der Verwertungslogik.

 

HIER UND JETZT im Museum Ludwig
De/Collecting Memories from Turtle Island

Zwischen Archiv und Gegenwart öffnet das Museum Ludwig einen Raum für widersprüchliche Erinnerungen. De/Collecting Memories from Turtle Island hinterfragt das Sammeln als kulturelle Machtpraxis. Zeitgenössische indigene Positionen verschieben etablierte Narrative amerikanischer Bildgeschichte. Eine Ausstellung, die das Museum selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion macht.

 

ONCE UPON A TIME IN GAZA

Ein Film aus Gaza, der nicht das Spektakel des Krieges, sondern die Imagination des Alltags ins Zentrum rückt. Die Nasser-Brüder verbinden Thriller, Satire und Selbstreflexion zu einem Akt filmischer Selbstbehauptung. „Once Upon A Time In Gaza“ ist Kino über Kino – und über das Überleben von Bildern.

 

DIE ÄLTERN

Ein Film über den leisen Zerfall einer bürgerlichen Komfortzone – präzise beobachtet, aber selten riskant. „Die Ältern“ seziert männliche Selbstgewissheiten im Spätstadium der Familienidylle. Zwischen feiner Alltagsbeobachtung und erzählerischer Glätte bleibt die Krise merkwürdig folgenlos. Ein Film, das mehr Fragen aufwirft, als es sich zu stellen traut.

 

KAMASUTRA – LUST UND RACHE

Ein Film zwischen Anspruch und Ausschweifung, zwischen Mythos und Marktschreierei. „Kamasutra – Lust und Rache“ sucht die große Synthese aus Erotik, Philosophie und Spektakel. Gefunden wird vor allem ein ästhetisches Versprechen, das erzählerisch nicht eingelöst wird.

 

ALL DAS UNGESAGTE ZWISCHEN UNS

Ein Melodram der großen Gefühle und der kleinen Nuancen. „All das Ungesagte zwischen uns“ verhandelt Liebe, Verlust und Verrat im Modus des Übermaßes. Zwischen emotionaler Wucht und dramaturgischer Ermüdung sucht der Film nach Wahrhaftigkeit.

 

Luc Bessons Oper der Unsterblichkeit
DRACULA – DIE AUFERSTEHUNG

Luc Bessons „Dracula – Die Auferstehung“ ist kein Horrorfilm, sondern ein fiebriges Liebesgedicht in Bildern. Caleb Landry Jones spielt den Vampir als romantischen Dandy – zwischen Schmerz, Sehnsucht und Größenwahn. Ein barockes, überbordendes Werk, das das Kino in all seiner exzessiven Schönheit feiert.

 

WICKED: TEIL 2
Zwischen Mythos, Musical und Moderne

Ein visuell überwältigendes, doch erzählerisch zwiespältiges Finale: „Wicked: Teil 2“ wagt den Balanceakt zwischen Mythos und Moderne – und stolpert mehr als einmal über seine eigenen Ambitionen. Doch dank Cynthia Erivos grandioser Präsenz bleibt das Musical ein emotionales Erlebnis, das lange nachklingt.

 

SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE

Ein Biopic der Reduktion statt der Verklärung. „Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ blickt dorthin, wo Ruhm verstummt und Kunst beginnt. Jeremy Allen White verkörpert den Boss als verletzlichen Arbeiter am eigenen Mythos.

 

SCHWARZ WIE SCHNEE 4: Das Auge des Teufels

Schnee, Schuld und savoyische Mythen: ein Krimi zwischen Folklore und Moderne. „Schwarz wie Schnee 4 – Das Auge des Teufels“ variiert vertraute Motive mit sicherer Hand. Der vierte Teil bleibt der Serie treu und öffnet sie zugleich vorsichtig für neue Akzente. Seit dem 05. Februar digital als Video on Demand zum Kaufen und Leihen verfügbar.

 

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