![]() |
|
|
THE
MOMENT
|
| HIER
UND JETZT im Museum Ludwig Zwischen Archiv und Gegenwart öffnet das Museum Ludwig einen Raum für widersprüchliche Erinnerungen. De/Collecting Memories from Turtle Island hinterfragt das Sammeln als kulturelle Machtpraxis. Zeitgenössische indigene Positionen verschieben etablierte Narrative amerikanischer Bildgeschichte. Eine Ausstellung, die das Museum selbst zum Gegenstand kritischer Reflexion macht. |
![]() |
|
|
Ein Film aus Gaza, der nicht das Spektakel des Krieges, sondern die Imagination des Alltags ins Zentrum rückt. Die Nasser-Brüder verbinden Thriller, Satire und Selbstreflexion zu einem Akt filmischer Selbstbehauptung. „Once Upon A Time In Gaza“ ist Kino über Kino – und über das Überleben von Bildern. |
![]() |
|
|
Ein Film über den leisen Zerfall einer bürgerlichen Komfortzone – präzise beobachtet, aber selten riskant. „Die Ältern“ seziert männliche Selbstgewissheiten im Spätstadium der Familienidylle. Zwischen feiner Alltagsbeobachtung und erzählerischer Glätte bleibt die Krise merkwürdig folgenlos. Ein Film, das mehr Fragen aufwirft, als es sich zu stellen traut. |
![]() |
|
|
Ein Film zwischen Anspruch und Ausschweifung, zwischen Mythos und Marktschreierei. „Kamasutra – Lust und Rache“ sucht die große Synthese aus Erotik, Philosophie und Spektakel. Gefunden wird vor allem ein ästhetisches Versprechen, das erzählerisch nicht eingelöst wird. |
![]() |
|
| ALL DAS UNGESAGTE ZWISCHEN UNS Ein Melodram der großen Gefühle und der kleinen Nuancen. „All das Ungesagte zwischen uns“ verhandelt Liebe, Verlust und Verrat im Modus des Übermaßes. Zwischen emotionaler Wucht und dramaturgischer Ermüdung sucht der Film nach Wahrhaftigkeit. |
![]() |
|
| Luc
Bessons Oper der Unsterblichkeit Luc Bessons „Dracula – Die Auferstehung“ ist kein Horrorfilm, sondern ein fiebriges Liebesgedicht in Bildern. Caleb Landry Jones spielt den Vampir als romantischen Dandy – zwischen Schmerz, Sehnsucht und Größenwahn. Ein barockes, überbordendes Werk, das das Kino in all seiner exzessiven Schönheit feiert. |
![]() |
|
| WICKED:
TEIL 2 Ein visuell überwältigendes, doch erzählerisch zwiespältiges Finale: „Wicked: Teil 2“ wagt den Balanceakt zwischen Mythos und Moderne – und stolpert mehr als einmal über seine eigenen Ambitionen. Doch dank Cynthia Erivos grandioser Präsenz bleibt das Musical ein emotionales Erlebnis, das lange nachklingt. |
![]() |
|
| SPRINGSTEEN: DELIVER ME FROM NOWHERE Ein Biopic der Reduktion statt der Verklärung. „Springsteen: Deliver Me From Nowhere“ blickt dorthin, wo Ruhm verstummt und Kunst beginnt. Jeremy Allen White verkörpert den Boss als verletzlichen Arbeiter am eigenen Mythos. |
![]() |
|
| SCHWARZ WIE SCHNEE 4: Das Auge des Teufels Schnee, Schuld und savoyische Mythen: ein Krimi zwischen Folklore und Moderne. „Schwarz wie Schnee 4 – Das Auge des Teufels“ variiert vertraute Motive mit sicherer Hand. Der vierte Teil bleibt der Serie treu und öffnet sie zugleich vorsichtig für neue Akzente. Seit dem 05. Februar digital als Video on Demand zum Kaufen und Leihen verfügbar. |
![]() |
|
|
Humor als Widerstand, Komik als moralische Schärfe. „Coexistence, My Ass!“ verwandelt Stand-up in ein politisches Erkenntnisinstrument. Ein Film, der Lachen nicht als Flucht, sondern als Form der Wahrheit begreift. Ab dem 05. Februar im Kino: selten war Comedy so dringlich. |
![]() |
|
| DISRUPTION Disruption als politische Realität: Jannis Brühl analysiert den digitalen Umbruch jenseits des Silicon-Valley-Mythos. Das Buch liest sich als schonungslose Bestandsaufnahme einer aus den Fugen geratenen Ordnung. Zwischen Tech-Macht, demokratischer Erosion und staatlicher Handlungsunfähigkeit entfaltet sich ein präzises Zeitdiagnostikum. Eine ebenso kluge wie beunruhigende Analyse unserer politischen Gegenwart. |
![]() |
|
| ACH,
DIESE LÜCKE, Zwischen Trauerarbeit und ironischer Selbstvergewisserung tastet sich dieser Film durch die Abgründe eines empfindsamen Lebens. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ erzählt vom Verlust als ästhetischem und gesellschaftlichem Erfahrungsraum. Leichtfüßig, doch nicht frei von Blindstellen, verhandelt er Erinnerung, Herkunft und Selbstbeobachtung. |
![]() |
|
|
Ein Überlebensfilm als bitterböse Arbeitsparabel: „Send Help“ verlegt Machtkämpfe dorthin, wo keine Hierarchien mehr gelten. Sam Raimi verbindet Groteske, Körperkomik und Sozialkritik zu einem kalkulierten Grenzgang. Zwischen Katharsis und Unbehagen entfaltet sich ein präzises Spiel über Arbeit, Geschlecht und Kontrolle. |
![]() |
|
|
Ein Bär, ein Geldfund und ein Dorf, das lieber schweigt als explodiert: „How To Make A Killing“ kultiviert die Kunst der leisen Eskalation. Zwischen Krimi, Thriller und schwarzer Komödie entfaltet sich ein präzise beobachtetes Gesellschaftspanorama. Franck Dubosc setzt auf Gelassenheit statt Sensation – und gewinnt gerade dadurch an Schärfe. |
![]() |
|
|
Ein Keller voller Leichen, eine Überlebende im Stillstand: „Play Dead – Die Todgeweihte“ verdichtet Horror auf einen existenziellen Grenzraum. Zwischen minimalistischer Versuchsanordnung und psychologischem Überlebenskalkül entfaltet sich ein stilles Spannungsdrama. Der Film setzt weniger auf Eskalation als auf Wahrnehmung, Zeit und Körperdisziplin. |
![]() |
|
|
Ein Film voller Licht und Schatten: Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“, am 15. Januar für das Heimkino erschienen, wagt eine poetische Erkundung familiärer Abgründe. Trotz erzählerischer Schwächen überzeugt der Film durch seine eindringliche Bildsprache und markiert einen wichtigen Schritt in der künstlerischen Entwicklung der Regisseurin. |
![]() |
|
| GOOD
FORTUNE – Keanu Reeves brilliert als sanftmütiger Engel in Aziz Ansaris warmherziger Sozialkomödie „Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel“. Ein modernes Gleichnis über Empathie, Klassenunterschiede und die Suche nach Sinn im digitalen Zeitalter. Ein Film, der an die Güte des Menschen glaubt – und damit genau den richtigen Ton unserer Zeit trifft. |
![]() |
|
| GANZER
HALBER BRUDER Ab dem 30. Januar im Heimkino: "Ganzer halber Bruder" wagt sich an die heikle Kombination von Inklusion und Komödie. Christoph Maria Herbst überzeugt, Nicolas Randel bringt Herz – doch die formelhafte Dramaturgie bremst die Ambition. Ein Film, der berührt, aber selten überrascht. |
![]() |
|
|
Wenn Köln feiert, dann mit Geschichte, Haltung und Glamour. Die Rapunzel Party im Wasserturm Hotel Cologne verbindet karnevalistische Exzentrik mit urbaner Eleganz. Ein gesellschaftliches Ereignis, das den Kölner Karneval als lebendige Popkultur neu verankert. Und zugleich die besondere Rolle eines Hotels sichtbar macht, das längst selbst zur Ikone geworden ist. |
![]() |
|
|
Eine Zeitreise ins Herz patriarchaler Gewissheiten: „Die progressiven Nostalgiker“ konfrontiert das bürgerliche Familienidyll der 1950er Jahre mit den „Zumutungen“ feministischer Gegenwart. So entfaltet sich ein kluges Spiel zwischen Komödie, Gesellschaftskritik und feministischer Neubewertung historischer Normalitäten. |
![]() |
|
| Das
erwachsene Land Ein Plädoyer für politische Mündigkeit im posttransatlantischen Zeitalter. Holger Stark analysiert die historische Abhängigkeit Europas von den USA und ihre strukturellen Folgen. Das Buch verbindet geopolitische Diagnose mit konkreten Strategien für europäische Souveränität. Ein zentraler Beitrag zur Frage, was politische Reife im 21. Jahrhundert bedeutet. |
![]() |
|
| Die
Karnevalistische Matinee und der Rosenmontagszug: Wenn sich kölsche Musik, bürgerschaftliches Engagement und ritualisierte Ausgelassenheit begegnen, wird Karneval zur kulturellen Selbstvergewisserung. Die Karnevalistische Matinee zugunsten des Kölner Rosenmontagszuges zeigt, wie tief Populärkultur, Gemeinsinn und Stadterzählung ineinandergreifen. |
![]() |
|
|
Ein Thriller über Schuld im Zeitalter der Algorithmen: MERCY verhandelt Gerechtigkeit als Datenproblem. Zwischen Action und Satire entwirft der Film ein beunruhigendes Bild freiwilliger Selbstüberwachung. Seit dem 22. Januar im Kino – als Spiegel einer Zukunft, die längst begonnen hat. |
![]() |
|
|
Judith Angerbauer seziert in SABBATICAL die feinen Risse einer Familie im Zustand der Auszeit. Vor winterlicher Mittelmeerkulisse entfaltet sich ein präzises Psychogramm über Nähe, Rollenbilder und verpasste Möglichkeiten. Ein leiser, eindringlicher Debütfilm, der Melancholie in Erkenntnis verwandelt. |
![]() |
|
|
„Charlie der Superhund“ verbindet familiäres Melodram mit Science-Fiction und Superheldenmythos. Das Animationsdebüt von ICON Creative Studio überzeugt durch emotionale Erdung und handwerkliche Sorgfalt. Ein eigenwilliger, herzlicher Beitrag zum zeitgenössischen Familienkino, der abseits der Blockbuster neue Akzente setzt. |
![]() |
|
|
BUGONIA entfaltet ein verstörend präzises Duell zwischen Konzernmacht und radikalisierter Gegenwehr. Yorgos Lanthimos seziert moralische Gewissheiten mit kalter Eleganz und schwarzem Humor. Ein schonungslos faszinierendes Filmereignis über Verantwortung, Gewalt und zeitgenössische Entfremdung. |
![]() |
|
|
Ein Monument des klassischen Abenteuerkinos kehrt zurück: „Ivanhoe – Der schwarze Ritter“ als filmhistorischer Meilenstein. Ein Klassiker, der das Pathos des großen Erzählens in zeitloser Form bewahrt. |
![]() |
|
|
Ein Haus wird zur Falle, Zeit zur Bedrohung: „Push“ als konzentrierter Home-Invasion-Thriller. Zwischen Genretradition und formaler Präzision entfaltet sich ein nervenaufreibender Machtkampf. Ein Film, der zeigt, wie wirkungsvoll Reduktion im zeitgenössischen Thriller sein kann. |
![]() |
|
| Das offene Universum von Rocky Beach Seit über fünfzig Jahren ermitteln Justus, Peter und Bob an der Schnittstelle von Jugendkultur, Mediengeschichte und kollektiver Erinnerung. Mit der strategischen Erweiterung des „Die drei ???“-Universums beweist KOSMOS, wie langlebige Popmythen im 21. Jahrhundert fortgeschrieben werden können. Zwischen Kino, Literatur, Spielkultur und Merchandising entfaltet sich ein transmediales Erzählsystem von bemerkenswerter Kohärenz. |
![]() |
|